Am 23.05.2007 haben wir das Unternehmen '12 Wochen tagesklinische DBT in der TK 17 (Rheinische Kliniken Köln) ' begonnen und sind jetzt in einer der ambulanten Gruppen.



(Insgesamt 41 Einträge)
von alex aus 56626 Andernach am 23.09.2009 16:29
hey wirklich schöne Seite. Macht weiter so, besonders der Aufbau der Seite gefählt mir. Sehr Sauber.

mfg alex
von Jenny aus Köln am 01.03.2009 20:02
hallo...
soo jetzt bin ich auf der tagebuch seite gelandet und schreibe einfach mal hinein. ist ja auch eine schöne sache!

ich habe am di den 18.09.07 ebenfalls meine therapie in der TK 17 nach 14 1/2 wochen ja man kann sagen erfolgreich beendet. ich bin natürlich mit einem weinenden und einem lachenden auge gegangen. eigentlich sogar eher mit einem weinenden,-aber loslassen, es geht ja weiter.die pflege und die therapeuten sind ja NICHT GANZ AUS DER WELT.das heisst auch therapie geht weiter-ambulant. ausserdem führe ich meine fertigkeiten tagebücher weiter, was mir sehr hilft. ich darf und will nicht wieder abrutschen!!!ich empfehle diese pläne jeder/m weiter!!!
okay ich schließe diesen beitrag fürs erste, gehe mich jetzt belohnen, mit ohrringen villeicht, oder einer meditations cd, jaaaa
von Monika Kreusel aus Köln am 30.08.2008 22:01
Ich bin ganz schön erledigt...

Es hat sich zwar zwischen Lolita und Lilly durchaus das Verhältnis verbessert, aber dennoch ist es recht begrenzt...

Das bedeutet so gut wie jeden Tag radikaloes Annehmen, emotionales Leiden (Ekel) loslassen und wirkungsvolles Wegwischen von Lilly Pfützen... ;(

Jetzt war ich gestern mit ihr beim Tierarzt, wo sie sich zusehend entspannte trotz weiterer tierischer Patienten. Auch lies sich sich ganz klaglos eine Spritze geben gegen ihre Übelkeit. Sie steht enorm unter Streß und auf Rat des Arztes habe ich für beide einen Feliway-Zerstäuber für die Steckdose gekauft bei ihm. Dieser enthält Pheromone, die Katzen selbst verbreiten, wenn sie mit ihrem Kopf etwas durch Reiben daran markieren. Das signalisiert ihnen Sicherheit und läßt sie entspannen. Der Zerstäuber muß jetzt ohne Unterbrechung für 4 Wochen, also bis er leer ist in der Steckdose bleiben.

Natürlich ist das kein Allheilmittel, aber ich hoffe doch eine hilfreiche und wirkungsvolle Unterstützung.
von Monika Kreusel aus Köln am 03.08.2008 23:12
Da hilft wohl nur radikales Annehmen, emotionales Leiden Loslassen....


Denn leider ist unsere Katze Lolita so gar nicht begeistert von ihrer kleinen Artgenossin, die bei uns eingezogen ist.

Die Lilly, so heißt sie ist sehr ängstlich und hat leider ihren Kummer auf unserem Bett abgelassen...

Somit wanderte unsere alte Bettdecke im Müllcontainer und ich habe bei Ikea eine neue und vor allem auch waschbare Bettdecke gekauft. Da ich eine soziale Phobie habe, ist so etwas keine leichte Aufgabe, vor allem die weite Bahnfahrt von Neuehrenfeld bis Godorf strengt mich ungemein an.

Zur Zeit nächtige ich erstmal auf der dafür eigentlich zu kurzen Couch...
von Monika Kreusel aus Köln am 05.06.2008 17:49
Ende September können wir seit Januar 1994 das erste Mal Urlaub machen- für ein paar Tage und zwar mit der Einrichtung, wo wir seit 11 Jahren hingehen.

Dort wird es hingehen:

http://www.rai-reiten.net

Das wird sicher sehr spannend mit den ganzen Tieren, mal weiter weg von der Großstadt.


Die Nächste, kurzfristigere Herausforderung läuft ab 20:15 Uhr heute Abend auf Pro 7: das Finale von Germany's next Topmodel. Die Herausforderung dabei ist das Mitfiebern und Freuen- oder auch nicht...Es fällt mir zwar neben den Jenny und Janina nicht leicht, aber ich wünsche Christian am meisten, daß die die Siegerin sein wird, weil sie am meisten Klasse entwickelt hat. Zum jetzigen Zeitpunkt. Bei Jenny sehe ich auch großes Potential, aber da sie erst 16 Jahre ist, denke ich, wird das noch dauern eine Weile.

Gut, ob ich dann radikales Annehmen üben muß dabei, erfährst du dann bald hier...
von Monika Kreusel aus Köln am 21.05.2008 19:16
Leider kann eine erfolgreiche Therapie auch die Wirkung haben, daß auch vertraute Menschen schlecht zurechtkommen mit Veränderungen und den Betroffenen oder die Betroffene gerne wieder so hätten wie bisher.

Wenn das nicht klappt, wie ich festgestellt habe leider, gestern ein zweites Mal, so kann das einen Kontakt- oder gar Freundschaftsabbruch nach sich ziehen. Ohne ein persönliches oder immerhin schriftliches Wort. Ohne einen Streit in letzter Zeit. Nach 8 Jahren. Das einzige Signal neben dem Kontaktabbruch war das Löschen aus der Freudesliste bei StudiVz.

Um mich nicht ohnmächtig zu fühlen, habe ich an die ehemals beste Freundin im Sinne der DBT eine kurze email geschrieben, wie ich mich fühle damit und, daß ich wie gesagt eben die Löschung gesehen habe.
von Monika Kreusel aus Köln-Neuehrenfeld am 08.12.2007 13:54
Gerade stecke ich in einer dicken, an sich so völlig überraschenden Krise, die durch einen Kontaktabbruch bedingt ist, mit dem ich nach 2 1/2 Jahren, in denen es nie wirklich Streit gab gar nicht herechnet habe.

Mich trifft diese Situation auf mehreren Ebenen. Ich fühle mich als Frau völlig entwertet und habe so auch noch weniger Kontakte außerhalb des 'Hilfesystems', wo ich nicht nur Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen , sondern auch lernen könnte.

Aber eben habe ich für meine aktuelle Situation eine passende Affirmation wiederentdeckt:

Ich akzeptiere die Lernaufgabe für meine aktuelle Situation
von Monika Kreusel aus Köln am 06.12.2007 23:27
Am Dienstag kam eine email, die mich sehr traurig machte bzw. noch immer und nicht gerade stabilisierend wirkte für mein Selbstwertgefühl. Ich hatte aber nun bereits wegen der Weihnachtsseiten einen Termin bei einem Fotografen, den wir seit einiger Zeit kennen und der bereit war, meine Ideen dafür umzusetzen. Um mir eine positive Erfahrung zu schaffen, statt zu hause dann völlig abzustürzen, habe ich den Termin auch wahrgenommen.

Ein kleines weihnachtliches Fotoalbum:

http://fotoalbum.web.de/gast/monikakreusel/Weihnachten


Die Fotos hat der Fotograf Reiner Diart (Köln) gemacht.
Editiert am: 12.07.2007 18:37 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 03.11.2007 23:42
In den letzten Tag geht mir immer wieder dieser Satz durch den Kopf, der einen besonders wichtigen ethischen Wert von mir wiederspiegelt:

Resultierend aus der Erfahrung meiner eigenen Wut und Haßgefühle den Tätern gegenüber, habe ich mich zur Gewaltlosigkeit entschlossen und werde die Praxis der gewaltfreien Kommunikation fest in mein Leben integrieren.

Wie energisch darf ich im Rahmen meiner Werte auftreten? Wann beginne ich, meine Werte zu verraten?

Ich bin meistens sehr freundlich und auch humorvoll, wenn ich meinen starken Willen zeige und sehr entschieden auftrete, macht dies meist anderen Menschen Angst. Besonders jene, die mich so gar nicht kennen . In der Klinik wurde ich ermutigt, dies dennoch situativ und bewußt (nicht impulsiv) einzusetzen.

Be Interesse, ist hier mehr dazu zu erfahren, um den Zusammenhang zu verstehen:....

http://www.blumenwiesen.org/dbt-tagebuch-loslassen.html
von Monika Kreusel aus Köln am 01.11.2007 23:39
Und wie ich stur sein kann...

Ich gehe jetzt 10 mal, das heißt zweimal wöchentlich zu einer therapeutischen Genußgruppe, die von der Uniklinik Köln in den Rheinischen Kliniken angeboten wird für Patientinnen und Patienten der Klinik


Außerdem gehe ich jetzt regelmäßig ins Agrippabad (in Köln) und nutze dort das Solebad. Darüber freut sich meine Haut, weil ich Neurodermitis habe. Gleichzeitig kriegen meine Haare auch was ab an Extrapflege, in den Pausen natürlich... Solang ich mir das nicht spachteldick auf die Haare schmiere, sieht das ja niemand.

Und ich habe mir vorgenommen, jeden Tag sowas wie ein Sinnesritual zu machen. Damit kann ich gleichzeitig direkt mehrere Fertigkeiten üben

Beruhigen mit Hilfe der 5 Sinne
den Augenblick verändern
positive Erfahrungen schaffen

und vielleicht werde ich ja so auch weicher und entspannter.


Diese Woche hat das noch nicht wirklich so gut geklappt, habe mir an sich einen genauen Plan gemacht, so als Zieleffektivität...Hoffentlich hilft mir das Genußtraining dabei.
Editiert am: 11.01.2007 23:43 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 24.10.2007 18:51
Seit letzter Woche Dienstag habe ich eine Krise, an sich ursächlich wegen Liebeskummer (vereinfacht gesagt), aber eigentlich wegen Angst vor völliger Zurückweisung und Ablehnung (nicht Trennung), da ich wirklich noch nie eine wirkliche und echte Beziehung hatte, da die einige Beziehung eine nicht heftiger sein könnende Bestrafung für jegliche Bedürfnisse war.

Ich weiß nicht, wie ich konkret diverse Skills einsetzen kann dafür, vor allem ,weil meine sehr wohl DBT-kundige Betreuerin des ambulanten Betreuten Wohnen vertritt, der Schmerz tue mir gut und bringe mich weiter, mache mich weicher. Und da verhindere ich mit 'beruhigen', 'ablenken', den Augenblick verändern', oder auch besonders postiven Erfahrungen schaffen meine Entwicklung und nehme nicht radikal an und entwickle mich auch nicht, würde sogar härter, weil ich nicht verletzbar sein wolle. Solche Skills seien da schädlich. Aber nun, ich kann da ungemein stur und willensstrak sein. Wenn ich schon zurückgewiesen werde, warum darf ich dann nicht selbst freundlich mit mir umgehen.

Ich schwimme innerlich hin und her, kann kaum wirklich bei mir und in meiner Mitte sein, fühle mich depressiv und nehme noch mehr ab (ungewollt).

Zu meiner ambulanten Therapeutin darf ich nicht, weil sie erst ein Gutachten schreiben müsse und die Bewilligung der Kasse abwarten müsse.
von Monika Kreusel aus Köln am 19.10.2007 22:21
Am kommenden Montag fängt für mich die ambulante DBT in Köln-Merheim an für 1 1/2 Jahre.

Hoffentlich kann ich dort genauso Fortschritte achen wie in der Tagesklinik. Immerhin kann ich einmal wöchentlich innerhalb des Betreuten Wohnens mein Tagebuch besprechen und konkrete Schritte planen, wie Unternehmungen und anderes. Letzten Mittwoch hat mir meine Sozialarbeiterin dort vorgeschlagen, mit dem BeWo einmal wöchentlich ins Agrippabad hier in Köln zu fahren, weil es dort einen Whirlpooal und ein Solebecken gibt. So kann ich mir auch dort positive Erfahrungern schaffen. In Whirlpools sitzen mache ich sehr gerne.

Nach wie vor höre ich noch immer mit Freude CDs mit Entspannungsmusik (für Reiki, Ayurveda u.a.).

Obwohl meine Waage heute unbarmherzige 55.7 kg angezeigt hat bei 1,68 m und 37 Jahren esse ich den Empfehlungen des Ernährungsberaters in der Klinik in Merheim. Ich mache aber auch sonst weiter ewas für meinen Körper und schaffe mir regelmäßig positive Erfahrungen. Heute z.B. habe ich mit einem wirklich professionellen Fotografen Fotos für die Wohlfühl-Oase gemacht. Das macht mir sehr viel Spaß.

So, die heutige Stunde Internet ist gleich rum.
von Monika Kreusel aus Köln am 06.10.2007 23:56
Also, nachdem mir heute mehrfach den Tag über geraten wurde, mich nicht wieder laufend zu erklären und zu entschuldigen, was ich anfangs in der TK 17 permanent gemacht habe, merke ich, wie wichtig es für mich wieder achtsamer mit mir umzugehen.
von Monika Kreusel aus Köln am 03.09.2007 22:29
Zur DBT gehört ja auch, daß man sich für Erfolge belohnen soll...
Gut, ich war großzüggig und habe mir folgendes gegönnt:

-neue Frisur
-Stiefel mit Leopardenmuster
-sündhaft teuren Lidschatten
-Bauchtrainer
-Armband
von Monika Kreusel aus Köln am 31.08.2007 15:05
Eeeendlich, die 14 Wochen Therapie sind geschafft! Gestern war der offizielle Entlassungstag.

Jetzt muß ich mal unseren PC auf Trab bringen und neue Tagebuchkarten erstellen.

Damit ich nach der langen Zeit wieder zivilisiert herumlaufe, geht's morgen Mittag zum Frisör.

Gleich kaufe ich einen Bauchtrainer.

In Kürze wird in der Klinik Mehrheim von der Uniklinik Köln eine Willenskraftgruppe angeboten, für 5 Wochen.
von Monika Kreusel aus Köln am 28.08.2007 21:23
Morgen ist der letzte Tag der Therapie, dann liegen 14 anstrengende Wochen hinter mir. Und ich denke, ich habe viel gelernt.

Bald kann ich mit der ambulanten DBT weiter machen, einen Termin für die ambulante Einzeltherapie haben wir auch schon.

Eigentlich bin ich ja jetzt ganz schön k.o. Ich freue mich, daß ich die 14 Wochen hinter mich gebracht habe. Insofern bin ich an sich auch wirklich froh , daß die Therapie vorbei ist.
von Monika Ktreusel aus Köln am 18.08.2007 16:33
Am 29. August werden wir entlassen und fangen direkt mit der ambulanten DBT an, an der aber nur ich teilnehmen darf.

Aber dafür wir in der ambulanten Therapie dafür gesorgt sein, daß dort alle zu Wort kommen...

Ähm ,also...ich habe einiges erreichen können für mich und weiß einiges Neues. Beispielsweise habe ich nicht 'nur' Depressionen, sondern eine bipolare Störung ('Version 2, also nicht manisch depressiv...)

Ich bin selbstbewußter geworden, aber noch immer sehr unsicher. Immerhin kann ich aber die City betreten ohne die komplette Krise zu kriegen... Unsere Thera sagte auch gestern, ich sei weicher und weiblicher geworden. Sowas höre ich doch immer wieder gerne. Ach ja, und ich bin viiiieeel entspannter. Ich bekomme ja auch regelmäßig Ohrakupunktur und meditiere 2 mal täglich...

Obwohl ich ja vorher auch nicht verschlunzt aussah...gebe ich mir doch noch mehr Mühe mit dem Aussehen. Momentan lerne ich, meine Wirkung auf andere Menschen zu erkennen und wahrzunehmen, was ich bisher gar nicht konnte. Ähm gut, ich rede langsamer...das ist schon mal ungemein hilfreich...

Und meine Haltung ist dank täglichen Übens schon deutlich verbessert...Raus dem Hohlkreuz, Schultern zurück..und so....Macht sich auch besser...An den Wochenenden kümmere ich mich intensiv um mein Aussehen...Denn, auch wenn mir kaum jemand glaubebn möchte, daß ich in einigen Wochen 37 Jahre alt werde, so ist es doch langsam mal wirklich an der Zeit, mich auch darum zu bemühen und nicht nur stundenlang am PC zu hocken...

Ich habe schon länger keine völligen Selbstwertkrisen mehr bekommen. Klasse, das war nämlich einer der wesentlichen Gründe für diese Therapie in der TK 17...

Meinen Bezugspfleger werde ich sicher sehr vermissen, was habe ich ihn schon alles an Nerven gekostet...Und außerdem habe ich mit ihm geübt, lockerer mit einem Mann zu reden, denn lange waren Männer für mich potentielle Feinde...nein gehaßt habe ich sie nicht aber Vorsicht kann ja da nicht schaden...


Mittlerweile habe ich schon etliche Specksteine geschliffen und ziemlich viel Holz bearbeitet.


In der Zwischenzeit bekam ich etwas über sage und schreibe 12.000 Spammails !

Da ich jetzt noch einiges andere vorhabe, höre ich für heute mal auf.
Kommentar:
Aua weia, da habe ich nicht mal meinen Namen richtig geschrieben....
von Monika Kreusel aus Köln am 18.08.2007 16:11
Hallo miracles,

da wir nur selten ins Internet kommen zur Zeit, gibt es hier leidewr nur wenige Neuieinträge, was keinesfalls so gedacht war.

Lieben Gruß, Monika & Co
von Miracles am 10.08.2007 22:21
huhu ihrs
wir schaun hier auhc oft rein und vermissen das update.hoffentlich ist alles in ordnung bei euch und das projekt klinik verläuft weiter positiv.
naja mal grüße dalassen wollten.
miracles
von Abraxa aus weyhe am 30.07.2007 08:23
auch wenn ich mich nicht mehr im forum tummle, so wollte ich euhc doch sagen, dass ich es toll finde, wie ihr das alles macht. ich drücke euch die daumen, dass euch diese therapie weiter bringt, und ihr genug kraft habt um diese durchzuziehen

ich drück euch

abraxa
von Monika Kreusel aus Köln am 10.07.2007 13:18
Wir sind gerade im Mäc-Up, heute darf sich jede Frau über 25 2 Teile 2. Wahl von Esprit aussuchen. Da wir 12 kg abgenommen haben in kurzer Zeit, war es wichtig, hierherkommen zu dürfen.

Demnächst haben wir Internet, das Modem und das Netzwerkkabel haben wir bereits. Jetzt fehlt noch eine passende Netzwerkkarte für unser Altertümchen und der Treiber PPOE, damit die Installations-Cd auch mit Windows 95 funktioniert. .


Mit fällt es momentan schwer sichtbare Erfolge zu sehen in der Therapie, dabei bin ich sehr fleißig. Sag ich jetzt mal so...

Allerdings sind wir auch seit 8 Wochen und 3 Tagen frei von Amphetaminen. Darf ich mich dafür belohnen oder ist das einfach nur selbstverständlich?


Hier ist es sehr unruhig heute und sehr voll. Deshalb ein anderes Mal mehr.
von Monika Kreusel aus Köln am 30.06.2007 22:14
Wir sind echt groggy, gestern war 'ich' shoppen. Viel kam mangels Geld nicht zusammen. Zwei Paar Sommerschuhe für je 9,95 ?, 2 Paar Flip-Flops für je 4,95 und 5,95 ?, ein cremefarbenes Oberteil für 9,90 ? und ein knallorangener Leinenrock für 14,90. Und dann noch ein langer weißer Leinenrock für 29,90 ? sowie einigen Modeschmuck.


Jetzt plagt mich das schlechte Gewissen wegen des doch recht vielen Geldes, da wir es uns eigentlich gar nicht leisten können, Kleidung oder Schuhe zu kaufen.
Ich war vorher ohne Geld in der Stadt um genau zu planen, was ich kaufe. Das Shppen war also lange geplant und in der Therapie besprochen, da ich ja auch wegen der Gewichtsabnahme nicht mehr soviel Passendes habe und auch endlich mit bald 37 Jahren erwachsener aussehen möchte.

Ab Montag habe ich nachmittags Arbeitstherapie im Holzbereich. Da habe ich mir ausgesucht und mich im Vorstellungsgespräch in Zieleffektivität geübt. Hat in dieser Situation geklappt In Holzbereich kann ich Achtsamkeit üben. In der Beschäftigungstherapie bearbeite ich Specksteine. Wenn ich damit zugange bin, sieht mein Gesicht aus, als hätte ich das Puder der Marke 'Mehl Typ 405' verwendet...

Sonst fällt es mir eher schwer zwischenmenschliche Fertigkeiten einzusetzen. Da sind mit meine größten Probleme neben dem mangelnden Selbstwertgefühl. Aber wie sollte das bei einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung auch anders sein?

Somit übe ich fleißig und lasse mich auf Neues ein.

Am Donnerstag in der Einzelvisite sagte die Ärztin anhand meines Tagebuchs, ich sei schon sehr weit. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Editiert am: 30.06.2007 22:21 von Administrator
von Marion aus W-Tal am 22.06.2007 22:21
Hallo Monika ,

das Du Dich bei der Entspannungs Music
so entspannen kannst find ich wirklich Toll !!!!!

Find das auch Toll das ihr
nach so " kurzer " Zeit schon große Fortschritte macht ist echt Bewundernswert .

Weiter so und es kann nur besser werden . Wünsche Euch weiterhin sehr viel Kraft und Ausdauer
Für Euren Weg .


Lieben Gruß Marion
von Monika Kreusel aus Köln am 22.06.2007 15:24
Wieder ist eine Woche fast rum.

Unsere Betreuerin konnte sich vor Begeisterung gestern kaum bremsen. Eine ganz neue Frau sei in ihr Büro gekommen. Die Haltung, der Gang, das Sprechen sei ganz anders und das Lächeln.

Dabei liegen noch ca. 2 Monate vor mir...

Gleich wage ich mich mal in die Innenstadt, wo ich ja eigentlich schon bin...

Mal sehen, was für neue Klamotten zu mir passen könnten...die bezahlbar sind...
Editiert am: 30.06.2007 22:16 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 20.06.2007 17:53
Bei soviel Bestätigung klappt doch gleich einiges besser

Auf der Suche nach Entspannungsmusik habe ich eben diesen Shop gefunden:

http://www.neptun24.de

Und auf der Seite des Verlags habe ich folgendes entdeckt:

Gute Entspannungsmusik

Sich regelmäßig gut zu entspannen ist heilsam. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu tun. Eine sehr einfache und wirksame Möglichkeit besteht darin, es sich gemütlich zu machen und Entspannungsmusik zu hören und zu genießen.

Gute Entspannungsmusik basiert auf einem Rhythmus von 60 Schlägen pro Minute. Unser Herz schlägt ungefähr 70 bis 72 mal pro Minute.

Das Verblüffende:

Unser Herz passt sich schon nach kurzer Zeit dem Musikrhythmus an. Das bedeutet, beim Hören von guter Entspannungsmusik wird unser Herzschlag automatisch auf ungefähr 60 Schläge pro Minute reduziert.

Dadurch entsteht ein erholsamer Entspannungsprozess, der Körper, Geist und Seele wieder in Balance bringt und zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit führt.

Robert Stargalla
Verleger und Heilpraktiker


Da soll mal einer sagen, die Ohrakupunktur mit begleitender Entspannungsmusik sei nur ein Wellnessprogrammangebot in der TK 17 und keine Therapie. Früher hatte ich jahrelang Herzrhytmusstörunghen und Tachikardie (Herzrasen), jetzt bin ich die Ruhe selbst!

Mir tut dieser Form der Entspannung sehr gut und es fördert die innere Kommunikation unter uns. Toll, ne?

Und die Entspannung hilft mir auch wesentlich, mich auf Neues einzulassen.
Editiert am: 20.06.2007 17:53 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 20.06.2007 17:40
Liebe Frau Krautz,

vielen Dank für die liebevolle Bestätigung und Ermutigung Darüber freue ich mich sehr

Liebe Grüße, Monika Kreusel
von Frau krautz aus Köln am 20.06.2007 12:55
Ich wollte Ihnen sagen,das Sie sich wunderbar entwickeln und auch das Gesagte gut annehmen können,ich bin stolz auf Sie. Machen Sei weiter Ihre Erfahrungen und Pausen.
Viel Kraft und Liebe sende ich Ihnen
Frau Krautz
von Monika Kreusel aus Köln am 19.06.2007 18:01
Ab jetzt geht's ganz gezielt um's Selbstwertgefühl.

Da ist viel zu tun, jeden Tag auf's Neue. Umdenken, an Erfolge denken und angenehme Erfahrungen schaffen.

Und seit gestern kriege ich einen Stimmungsstabilisator.

Jetzt ist hier leider Feierabend. Bis demnächst.
von Monika Kreusel aus Köln am 19.06.2007 17:58
Hallo Sista M,

vielen Dank für deinen Eintrag

Wir sind dabei das 'mit der Post' zu regeln, das heißt hier sind radikales Annehmen und Zieleffektivität gefragt.

Zu der Party, später hat es leider geregnet...da war nicht mehr groß was los.

Lieben Gruß, Monika
von SistaM aus W-tal am 16.06.2007 21:41
Hallo Monika , das mit der Post tut mir echt leid ! War denn hinterher auf dem Sommerfest noch was los ?? Wie kommt ihr mit der Therapie vorwärts ? Möchte Euch ganz viel Kraft wünschen und viel Sonnenschein .
Gruß Marion
von Monika Kreusel aus Köln am 14.06.2007 11:08
Wow, beim Patientenfest darf man hier ins Internet Das nutze ich doch direkt mal :

Gestern Abend fand ich im Briefkasten höchst unangenehme Post vor...weil durch die schwere Depression Sachen liegengeblieben waren. Aber heute Morgen war ich bereits bei der Sozialarbeiterin einen Termin vereinbaren und habe zwei Anrufe erledigt.

Jetzt ist hier auf der Party noch nicht viel los und ich bin auch extra früh hierhin gegangen, um mich so besser aklimatisieren zu können. Ach, und ja, dann stachen mir sofort die vier Internetplätze ins Auge...

Draußen ist sehr schönes Wetter, deshalb werde ich mich auch sicher eher dort aufhalten, da gibts es auch das Essen und was zu trinken...
von Monika Kreusel aus Köln am 13.06.2007 17:57
Das Team zeigt sich hartnäckig, ich soll lernen, Pausen zu machen: 30 Minuten am Stück mindestens. Ehrlich gesagt fällt mir das nicht leicht.

Morgens fällt es mir sehr schwer aufzustehen, dabei will ich mich wirklich verändern und weiterentwickeln, an mir arbeiten.

Morgen ist in der Klinik ein Sommerfest für die Patienten.


Ich darf innerhalb der Gruppe Literatur vorstellen zu Borderline-Störung.



Jetzt geht's nach Hause. Ich bin auch ziemlich erledigt.
von Monika Kreusel aus Köln am 06.06.2007 17:33
Heute morgen haben wir kollektiv verpennt Ich habe mich ganz schön über mich geärgert und mir Vorhaltungen gemacht, aber dann beschlossen, das radikal anzunehmen und die Krankenschwester am Telefon war auch ganz nett...Den Fußweg von der Bushaltestelle in Ostheim bis zur Klinik habe ich zur Achtsamkeit genutzt bzw. für Achtsamkeit beim Gehen.

Gestern hatte ich eine Krise, weil ich vorgestern die Ärztin gebeten hatte, mir etwas für das Betreute Wohnen auszufüllen. Sie ist offenbar anderer Meinung als unsere anderen Fachärzte und Therapeuten und so weiß ich nicht recht, an was ich jahrelang intensiv gearbeitet habe und was nun meine Behandlungsgrundlage ist. Angemeldet habe ich mich in erster Linie wegen der schizotyischen Störung. Ich will ja diesbezüglich wirklich etwas an mir verändern und sichtbare Fortschritte machen. Und morgens stimmte doch noch alles in der Visite. Ich fühle mich sehr verunsichert.

Und die Dissoziative Identitätsstörung wird grundsätzlich hier nie angegeben, weil sie bei der WHO noch immer Multiple Persönlichkeitsstörung heißt. ich identifiziere mich mit beidem und so kommt mir auch ein Stück Identität abhanden. Mir wurde empfohlen, mit der Ärztin zu sprechen, aber gestern war sie so heiser, daß ich dachte, daß ich ihr damit jetzt nicht kommen könne und somit habe ich mich in radikaler Akzeptanz und Beziehungseffektivität geübt...

Morgen und übermorgen sind zwei sehr schwere Tage für uns, weil wir vor 10 Jahren einen Mordversuch überlebt haben in der Nacht - und der verjährt jetzt. Das heißt, angesagt sind Loslassen und radikale Akzeptanz, aber auch Freisein für Neues. Am Feiertag morgen nutze ich die Möglichkeit zur Klinik zu kommen.

Mein Therapiegespräch am Freitag werde ich nutzen für dieses Thema, also die Verjährung. Das ist bereits abgesprochen.
von Monika Kreusel aus Köln am 02.06.2007 21:02
Ich bin ganz schön erledigt.

Das tägliche frühe Aufstehen ist ein Training der Selbstdisziplin

Das morgendliche Frühstück nutze ich zur Achtsamkeit.

Ich sollte diese Woche einen Plan erstellen, wie ich ganz konkret zu welchen Zeiten die Pausen für mich nutze in der Klinik und wie ich zu Hause meine Zeit nutze.

Ich brauche keine Neuroleptika mehr zu nehmen, bestenfalls als Bedarf. Aber den habe ich hier bislang nicht einmal gebraucht.

In der Beschäftigungstherapie habe ich etwas für mich bislang Neues angefangen: einen Speckstein. Mittlerweile bin ich so begeistert davon, daß ich mir einen Stein für zu Hause gekauft habe sowie Werkzeug. Das Arbeiten an diesen Steinen eignet sich ürigens ausgezeichnet als Achtsamkeitsübung.

In der DBT-Gruppe war am Freitag das Loslassen von schmerzvollen Gefühlen Thema. Loslassen ist eines meiner Themen, mit denen ich die Therapie begonnen habe, weil es gerade zur Zeit von großer Bedeutung ist für mich. Ich habe mir einige kleine Bücher dazu bestellt und eine Meditations-CD.

Die letzten Tage habe ich mich zu Hause auf ein Wagnis eingelassen und meine schwarzen Haare braun gefärbt- mit Strähnchen...Das war nicht einfach. Meine Haare zeigten sich ziemlich resistent gegen die Blondierung.

Unsere Therapeutin hat mir im Einzelgespräch einen hilfreichen Tip gegegeben zum Umgang mit der Angst in der Innenstadt: achtsam die eigenen Füße wahrzunehmen beim Gehen. Das habe ich gestern gleich ausprobiert.

Heute habe ich endlich einen Tag frei und habe ich mit meinen Haaren befaßt.

Die nächsten zwei Wochen macht unser Bezugspfleger Urlaub.

Diese Affirmationskarten von Louise Hay sind unser ständiger Begleiter:

http://www.ullsteinbuchverlage.de/allegria/buch.php?id=9718&page=suche&auswahl=a&pagenum=1&page=buchaz
Editiert am: 06.02.2007 21:17 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 24.05.2007 17:53
Puh, heute ist es echt heiß! aber ich will ja nicht bewerten.

Heute morgen bin ich wie zukünftig immer von Montag bis Freitag um 5.30 Uhr aufgestanden, das war nicht gerade einfach, aber ich will da ja pünktlich hin und wirklich was verändern.

Für diese Woche habe ich folgende Affirmationskarte von Louise Hay ausgesucht für diese Woche:

Mit Freude und Leichtigkeit begegne ich dem Neuen. Wunderbare Erfahrungen treten an die Stelle des Alten. Mein Leben wird immer besser.



Ich bekomme jetzt mittwochs Akkupunktur und freue mich sehr darauf.


Ersteinmal freue ich mich aber heute auf das Finale von Germanys Next Topmodel.
von Monika Kreusel aus Köln am 23.05.2007 17:52
Der erste Tag ist geschafft! Ich bin ganz schön erledigt.

Wir haben einen sympathischen Bezugspfleger, ich denke, wir werden gut mit ihm arbeiten können.

Neben den zahlreichen Fragen zur Aufnahme gab es sogar ein kleines Begrüßungsgeschenk, das in der TK 17 alle bekommen: Ein Becherchen mit einigen Skills. Eine Ammoniak-Lavendel-Ampulle und auch Nervenfutter sowie ein Luftballon. Einfach süß und eigentlich zu schade zum Plündern. Da muß ich glaube ich darauf achten, daß die Innenkinder nicht gleich darüber herfallen. Jedenfalls merke ich da schon einige Begeisterung und wachsende Ungeduld im Innern...

Unter den Patientinnen und Patienten gehöre ich als schizotypischer Multi wohl eindeutig zu einer Minderheit, aber bis jetzt finde ich es völlig ok, daß ich uns die DBT verordnet habe.

Vom Team fühle ich mich wirklich freundlich aufgenommen, mir fällt es schwer etwas, auf die Gruppe zuzugehen, aber eine Patientin hat mich in der Pause bei Essen eingeladen, mich draußen auf die Wiese zu setzen.

Jetzt geht's gleich nach Hause, ausruhen und der Lolita vom heutigen Tag erzählen.
von Frau Krautz am 23.05.2007 15:18
Super erster Tag geschafft,also immer achtsam sein und schön langsam bleiben!!!
Viel Glück und einen Guten Start weiterhin
Kommentar:
Danke, Frau Krautz Das ist ja echt sehr nett, Sie haben das ja schon geschrieben, als ich im Ruheraum saß.
von Monika Kreusel aus Köln am 22.05.2007 17:56
Meine Gedanken kreisen bereits die ganze Zeit um den Start morgen, vor lauter Aufregung macht sich schon mein treuer Freund, der Herpes-Simplex-Virus an meiner Oberlippe breit. Wie gut, daß wir zu Hause Honig haben, das ist nämlich ein wunderbares Hausmittel dafür.

Sicher werde ich die Nacht über kaum schlafen können vor Aufregung, aber das ist ja nichts Neues, das war bislang bei allen tagesklinischen Therapien so und dürfte unabhängig vom Therapieverfahren sein...
Editiert am: 23.05.2007 17:29 von Administrator
von Monika Kreusel aus Köln am 22.05.2007 17:21
Liebe Frau Krautz,

danke, das ist ja echt lieb

Ich bin schon sehr gespannt auf morgen, da sehen wir uns ja dann auch.

Und ich hoffe, in Merheim sind die Ozonwerte nicht so hoch wie heute in der Innenstadt.

Lieben Gruß, Monika Kreusel
Editiert am: 22.05.2007 17:25 von Administrator
von Frau krautz am 21.05.2007 22:21
Ich wünsche Ihnen einen guten Start und alles Gute in der TK 17,DBT ist für einige eine gute Therapiemethode,ich selbst haben sehr viel gelernt.
Also viel Kraft ünsche ich Ihnen
Frau Krautz
von Monika Kreusel aus Köln am 21.05.2007 15:29
Am 23.05.2007, also übermorgen, starten wir das Unternehmen '12 Wochen tagesklinische DBT in der TK 17 (Rheinische Kliniken Köln)'. Meinerseits bin ich schon sehr gespannt und auch aufgeregt, denn ich kenne mich mit der Theorie dieser Therapie sehr gut aus, habe aber bislang nie an einer Gruppe teilgenommen.

Auch bin ich sehr gespannt, wie ich als schizotypischer Multi mit der DBT in der Tagesklinik zurechtkommen werde.

Heute Morgen jedenfalls habe ich mein Erscheinen für Mittwoch telefonisch wie erbeten bestätigt, um 7.45 Uh. Nein, ich bin nicht aus dem Bett gefallen, ich war nur früh wach. Und wir müssen ja jetzt 12 Wochen lang ganz früh raus. Hoffentlich sabottiert niemand unter uns die Therapie durch Weiterpennen...

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