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(Insgesamt 7 Einträge)

von Nelson am 29.10.2013 17:20
Thank you for the excellent book in English about the astronomical clock in Rostock. I recently visited and it's great as a tourist to be able to get such detail about something you see. Vielen Dank!

von Burghard Seidel aus Rostock am 28.03.2013 20:43
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Schukowski,
wir haben Sie noch einmal bei uns in unserer 1. Stundensendung "LEUCHTTURM" zu Wort kommen lassen.
Http://www.reuck-spiegel.de bisher haben 656 Menschen Sie über Facebook schon angeklickt auf unserer Radioseite.
Viel Erfolg und Danke noch nachträglich! Schön Ostern!
Burghard Seidel Internetr@dio WARNOW Rostock

von Deine Anabell aus Rostock am 10.11.2011 20:20
Lieber Opa, wir haben Deinen Fernsehbeitrag gesehen und fanden ihn sehr beeindruckend und toll.Ich bin sehr stolz auf Dich.Habe mich sehr gefreut, Dich so glücklich zu sehen ;D herzliche Grüße von deiner Anabell, Mama und Lars und auch schöne Grüße an Tante Renate.

von S.Schukowski am 12.04.2009 03:26
wünsche frohe Ostern!

von Dr. Jürgen Hamel aus Bartelshagen b. Barth am 14.08.2008 17:14
(Fortsetzung von vorhergehendem Eintrag)

Ob die Ausführung der Uhrscheibe in Stralsund und Doberan in gemalter Form ohne Schnitzwerk tatsächlich auf begrenzte finanzielle Mittel zurückzuführen ist (S. 110) und nicht (vor allem?) der Gestaltung der Scheibe in Astrolabform geschuldet ist, sei hier wenigstens als Problem genannt. Die Astrolabgestaltung (vgl. die Gestaltung der anderen Uhren der älteren Generation) bietet sich nicht gerade als Schnitzwerk an, und mir scheint in der verwirklichten Form eine gelungene künstlerische Geschlossenheit vorzuliegen.
Bei der Lesung der lateinischen Inschriften, bes. der Auflösung der Abbreviaturen haben sich mehrere Fehler eingeschlichen. So muß es heißen S. 65 »alphoncius«, S. 108 »Capricornus est signum malum«, das in diesem Zusammenhang genannte Omega ist die m-Abbreviatur, auf der rechten Abbildung S. 111 blieben alle Abbreviaturzeichen unberücksichtigt, richtig ist »Anno domini millesimo« usw., ebenso S. 112 richtig »tropicus cancri«, »circulus geminorum« usw.
Zu den Abbildungen: Eine Kleinigkeit ist, daß die Abbildung S. 99 links nicht die Mathematik, sondern die Geometrie darstellt – oder vielleicht beides Bilder zur Astronomie sein sollen, links die theoretische Arbeit am Globus, rechts die Himmelsbeobachtung? Die Qualität und die Vielfalt der in den Abbildungen dargestellten Objekte wurde schon erwähnt. Es sei dennoch festgestellt, daß es einige überflüssige Wiederholungen gleicher Objekte gibt. So erscheint das Zifferblatt der Stralsunder Uhr gleich 4x, das Werk 3x, die Darstellung Halis identisch 2x, das Doberaner 3x, ebenso oft der Lübecker Cisiojanus. Demgegenüber wäre es sinnvoll gewesen, wenigstens die wichtigsten Uhrscheiben in ganzseitigen Bildern darzustellen, um einige der besprochenen Details besser veranschaulichen zu können.
Nicht kritisch, sondern als Anregung sei folgendes angefügt: M. Huyer wies darauf hin, daß sich in Stralsund schon 1280 zwei Glöckner nachweisen lassen und es 1339 dort einen Glockenturm gab. Wenn die Glocken die Funktion der Zeitverkündung hatten (sei es für liturgische oder kommunale Zwecke), mußten die Glöckner die Möglichkeit der Zeitbestimmung gehabt haben. Stand ihnen dafür eine Räderuhr zur Verfügung? Und ist damit die erste Verwendung mechanischer Uhren im hansischen Raum weiter zurückzudatieren, als ins 3. Viertel des 14. Jahrhunderts (S. 20)?
Nach zahlreichen kleineren Arbeiten über astronomische Uhren in Kirchen, an zumeist für die Allgemeinheit etwas versteckter Stelle publiziert, ist mit dem vorliegenden Buch nun unübersehbar auf diesen Gegenstand aufmerksam gemacht worden. Es bleibt der Wunsch für eine große Leserschaft und das nicht nur seitens der Fachhistoriker, sondern auch durch Kunsthistoriker, Theologen und Denkmalpfleger, um diesen Objekten auch von dieser Seite eine größere Aufmerksamkeit zu sichern. Schukowski hat seine Aufgabe glänzend gelöst.
Jürgen Hamel, Berlin-Treptow

von Dr. Jürgen Hamel aus Bartelshagen b. Barth am 14.08.2008 17:11
Schukowski, Manfred: Wunderuhren. Astronomische Uhren in Kirchen der Hansezeit. Schwerin: Thomas Helms Verlag, 2006. 23 x 22 cm, 155 S., zahlr. Ill., z.T. farbig. ISBN 3-935749-03-1, gebunden, Preis € 34,00

Man konnte für das Thema des Buches keinen besseren Autoren finden, als Manfred Schukowski, der sich seit vielen Jahren mit immer weiter fortschreitenden Studien den astronomischen Monumentaluhren gewidmet hat und nach vielen Einzelstudien nun eine Gesamtdarstellung vorlegt.
Mit der Breite der inhaltlichen Anlage und der Zahl der berücksichtigten Objekte übertrifft Schukowski alle bisherigen Arbeiten zum Thema und ist vor allem in der Lage, nach vergleichenden Studien Schlüsse zu ziehen, die bisherigen Autoren einzelner Beiträge zwangsläufig verschlossen bleiben mußten. »Wohl gibt es gute Monographien zu einzelnen dieser Uhren (Danzig, Lübeck, Lund, Münster, Rostock), aber das Übergreifende bleibt vielfach offen. Mit dieser Zusammenstellung soll auf diese einmaligen technischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Denkmale aufmerksam gemacht und zu ihrem Verstehen beigetragen werden«, so schreibt der Autor selbst (S. 7). Neben den schon in der Klammer genannten Uhren werden solche in Bad Doberan, Stendal, Stralsund und Wismar bearbeitet. Man merkt die Vorliebe des Autors für »seine« Rostocker Uhr, die natürlich nicht nur angesichts des guten Erhaltungszustandes, des Figuren-Spielwerks und der Kalenderscheibe eine ganz herausragendes Objekt ist. Doch freilich könnte man den Schwerpunkt auch auf die Stralsunder Uhr legen, als älteste, seit ihrer Entstehung in der ursprünglichen Gestalt erhaltene, mit ihrem Inschriftenprogramm sowie dem Porträt ihres Meisters Nikolaus Lilienfeld, das wohl als ältestes Porträt eines Uhrmachers überhaupt zu gelten hat – das wäre aber wohl auch nur eine andere Vorliebe.
Neben einführenden Erläuterungen zur Geschichte der Uhren und astronomischer Grundlagen ist der Hauptteil zweigeteilt: 1. »Die hansischen Uhren – Gemeinsamkeiten und Unterschiede« und 2. »Vorstellung der einzelnen Uhren«. Bevor ich auf Details eingehe, möchte ich hervorheben, daß Schukowski in sehr verdienstvoller Weise auch viel Material zu verlorenen Uhren zusammengetragen hat, die sich heute (oder schon seit längerer Zeit) nur noch archivalisch oder baugeschichtlich erschließen lassen (Objekte in Lübeck, Wismar und Stralsund).
Auf der Grundlage sehr ausgedehnter Archivstudien, vergleichender Studien technischer Details der Werke, der Indikationen und der künstlerischen Ausgestaltung sowie an Details der Kirchenbauten ist der Autor in der Lage, eine Typengeschichte der Uhren zu geben, direkte oder indirekte Abhängigkeiten zwischen Objekten zu konstatieren und mögliche Herstellungszeiten zu finden.
Es geht Schukowski stets um eine allseitige Betrachtung der Uhren, gleichermaßen als angewandte Astronomie und technische Meisterwerke, aber genauso als herausragende Objekte der Geistesgeschichte. Er ordnet sie ein in die Geschichte der Zeitmessung, wobei man sich etwas ausführlicher die Betonung der unbedingten Zugehörigkeit der Uhren für die Geschichte der Liturgie gewünscht hätte. Dies um so mehr, weil abgesehen von den astronomischen Monumentaluhren historische Uhrwerke in Kirchen vielfach ein trauriges Dasein fristen, stets von endgültiger Zerstörung und dem Verlust einzelner Teile bedroht, in Inventaren der Kirchen kaum jemals erwähnt. Ähnliches gilt für Sonnenuhren an Kirchen, die selten als zur Kirche gehörig empfunden werden (wenn überhaupt deren Existenz wahrgenommen wird!). Die Frage, woher der Geistliche die Gebetszeit oder die Zeit des Gottesdienstes kannte bzw. wie die Stundenschläge das kommunale Leben lenkten, wird notorisch ausgeblendet. Vielleicht wäre all das aber auch nicht Aufgabe des Autors gewesen. Es ist jedoch in diesem Zusammenhang nicht nur von Interesse, daß der bevorzugte Ort der astronomischen Monumentaluhren die Rückseite des Altars ist, sondern mir fiel bei der (zerstörten) Uhr der Jakobikirche in Stralsund auf (S. 117), daß sie direkt in der Art einer Altarretabel mit dem Gemälde des Hl. Abendmals als Predella gestaltet wurde.
Das Dekor der Uhren und die Gestaltung der bei den astronomischen Monumentaluhren so vielfältigen Indikationen wird ausführlich besprochen, letzteres sehr deutlich erklärt. Es ist zuzugeben, daß die Anzeigen ohne Schukowskis Erklärungen in der Statik des Bildes zunächst recht verwirrend erscheinen – mit diesen jedoch schnell einsichtig und beispielsweise mit den beigegebenen Funktionsdiagrammen der Werke tatsächlich verständlich werden. Der Autor entzaubert seine Wunderuhren, und manchmal besteht dann das Wunder nicht mehr darin, wie die Vielfalt der Anzeigen möglich war, sondern – vor allem bei der Stralsunder Uhr – darin, mit welch einfachem Werk das alles vor mehr als 600 Jahren möglich gemacht wurde (S. 115).
Erwähnung verdient auch die ausführliche Illustrierung mit vorwiegend Farbabbildungen guter Qualität sowie wichtiger Archivaufnahmen, weiterhin die sehr nützlichen Register und nachgestellten Tabellen.
Für die Rostocker Uhr scheint mir die sog. Sebes-Scheibe bemerkenswert zu sein. Leider sagt Schukowski nichts dazu, wie es kam, daß sich der Rostocker Senator Zacharias Sebes (1601–1650) mit (Himmels-?) Globus, Zirkel und Türmchenuhr mit astronomischen Indikationen abbilden ließ – oder ob es dazu überhaupt Aussagen gibt (S. 98).
Doch kein Buch ohne erfüllte Wünsche und ohne einige kleine Mängel und Fehler. Die stete Bezeichnung der Figuren in den Zwickelfeldern als »Weltweise« scheint mir nicht treffend, es waren Gelehrte, die hier als Astrologen auftreten. Die Inschriften auf der Stendaler Uhr sind gegenüber der Astrologie nicht kritischer als die auf anderen Uhren (S. 108), es sind auf allen Uhren fundamentale Aussagen der gelehrten Sterndeutung, die sich von blinder Horoskopgläubigkeit distanziert und wie sie der christlichen Astrologie zugrunde liegen. Zum Stichwort Astrologie gehört es auch, daß beispielsweise an der Stralsunder Uhr die Temporalstunden angezeigt wurden, denn nach ihnen richteten sich die Planetenstunden, die Angabe für die Stundenregentschaft der Planeten (S. 11). In diesem Zusammenhang möchte ich die Übersetzung der Sentenz »Vir sapiens dominabitur astris« (Doberan, Stralsund, S. 113) besser mit »Der weise Mann wird die Sterne überwinden« geben (dominor – hier in der Form dominabitur – steht als Deponentium und insofern aktiv).
Es scheint mir im Unterschied zum Autor nicht so klar, daß auch für die Stralsunder Uhr ein Kalendarium geplant war. Zwar ist der Raum unter der Uhr dafür frei, aber das Werk bietet keinerlei Hinweis, und das dürfte doch sehr stark dagegen sprechen (z.B. S. 24, 110, 113).
Ob die Ausführung der Uhrscheibe in Stralsund und Doberan in gemalter Form ohne Schnitzwerk tatsächlich auf begrenzte finanzielle Mittel zurückzuführen ist (S. 110) und nicht (vor allem?) der Gestaltung der Scheibe in Astrolabform geschuldet ist, sei hier wenigstens als Problem genannt. Die Astrolabgestaltung (vgl. die Gestaltung der anderen Uhren der älteren Generation) bietet sich nicht gerade als Schnitzwerk an, und mir scheint in der verwirklichten Form eine gelungene künstlerische Geschlossenheit vorzuliegen.
Bei der Lesung der lateinischen Inschriften, bes. der Auflösung der Abbreviaturen haben sich mehrere Fehler eingeschlichen. So muß es heißen S. 65 »alphoncius«, S. 108 »Capricornus est signum malum«, das in diesem Zusammenhang genannte Omega ist die m-Abbreviatur, auf der rechten Abbildung S. 111 blieben alle Abbreviaturzeichen unberücksichtigt, richtig ist »Anno domini millesimo« usw., ebenso S. 112 richtig »tropicus cancri«, »circulus geminorum« usw.
Zu den Abbildungen: Eine Kleinigkeit ist, daß die Abbildung S. 99 links nicht die Mathematik, sondern die Geometrie darstellt – oder vielleicht beides Bilder zur Astronomie sein sollen, links die theoretische Arbeit am Globus, rechts die Himmelsbeobachtung? Die Qualität und die Vielfalt der in

von sven schukowski aus Hansestadt Rostock am 29.06.2008 01:47
Hallo mein Vater!

Wollte doch gleich mal testen und mich als erster verewigen.

liebe Grüße

Sohnemann

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