Ihre Meinung zum Spendenkomplex
Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Meinung zu unserer Spendenkultur, zum Fundraising und zum Buch "Der Spendenkomplex" einzutragen.

(Insgesamt 13 Einträge)

von Arne Alsen aus Steinbach (Taunus) am 07.10.2013 15:04
Dieses Buch ist absolut gelungen. Es ist aus meiner Sicht sorgfältig recherchiert und gleichzeitig mit Alexander Glücks persönlichen Erfahrungen untermauert. Zudem ist es so geschrieben, dass ich stets neugierig auf das jeweils nächste Kapitel war. Sehr, sehr empfehlenswert!

von Kalina Albrecht am 08.11.2008 19:29
Dieses Buch ist ein "must have" für jeden Spender.

Überzeugend fand ich den hohen Informationsgehalt und den sprachlichen Stil. Die Kapitel sind thematisch gut gewählt und sehr interessant.

Ein Blick hinter die Kulissen, der einen staunen läßt. Ganz sicher sieht man nach der Lektüre dieses Buches die Spendenwelt mit anderen Augen und erwägt genauer, wohin man sein Geld gibt. Erstaunte Ausrufe und Kopfschütteln beim Lesen sind inklusive. Und hinterher will man unbedingt über das Erfahrene diskutieren, es läßt einen nicht mehr los.

Wirklich sehr gelungen und eine Bereicherung unserer Bildung.
Editiert am: 11.08.2008 19:48 von Administrator

von Thomas Scholl aus Tokyo am 03.11.2008 02:23
Duplikat meiner "Rezension" auf Amazon.de:
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Erst Nachdenken - dann spenden
29. Oktober 2008

Wie einfach war es in früheren Zeiten: der Spender warf sein Almosen in den Kollektenbeutel seiner Kirche oder in den Hut eines Bedürftigen, der in seiner Stadt auf dem Gehsteig saß. Spenden an den Nächsten, der weniger hat als man selbst, wird in allen Kulturen praktiziert, meist als Erfüllung eines moralischen, wenn nicht göttlichen Gebots. Die unsere Epoche prägende Globalisierung hat auch das Spenden erfaßt. Der Blick des Menschen von heute geht dank der Nachrichtenversorgung in alle Welt und erfaßt selbst weit vom unmittelbaren Lebensbereich entfernte Hilfsbedürftigkeit, sei sie bedingt durch Unterentwicklung, Naturkatastrophen oder mit Waffen ausgefochtene Konflikte. Dies eröffnet international tätigen Hilfsorganisationen - groß und klein, professionell oder hausgestrickt - ihr Wirkungsfeld. Sie aquirieren Spenden (in Form von Geld oder Sachspenden) bei den Bewohnern des wohlhabenden Teils der Welt und helfen damit den Armen anderswo.

Welchen Organisationsgrad dies mittlerweile erreicht hat, wer dabei mitmacht - aus welch erstaunlich vielfältigen, nicht immer selbstlosen Beweggründen -, ob die Hilfe stets so gut und hilfreich und damit wünschenswert ist, wie sie sich definiert (für die Gebenden wie auch für die Empfangenden): bei der Beantwortung dieser Fragen wirft das Buch Licht in so manche Ecke der Spenderseele wie auch der Hilfswerke, die inzwischen ebensowenig ohne Business und Bürokratie auskommen wie der Rest der Gesellschaft. Der Autor spart hierbei nicht mit Kritik, stellt aber deutlich heraus, daß er das Spenden als solches befürwortet - nur soll es aus Aufrichtigkeit geschehen, in richtiger Weise erfolgen und von den Organisatoren, die in einer kompliziert und verzweigt gewordenen Welt nun mal nicht mehr entbehrlich sind, effektiv und transparent gemanagt werden.

Interessant ist, daß dabei auch Themen behandelt werden, die auf den ersten Blick nichts mit Spenden zu tun haben: Adoption und Genitalverstümmelung. Diese Kapitel gewähren besonders tiefgründige und neue Einblicke in die Motive von Wohltätern.

Seine Ansichten äußert der Autor dezidiert, aber nicht dogmatisch. Wo er andere Meinungen zur Sprache kommen läßt, geschieht dies ohne Scheu vor der Kontroverse, dabei frei von Polemik, Verwässerung oder Flapsigkeit. Beim Sprachstil ist er auf Niveau und Präzision bedacht und erspart dem Leser geschwätzige Effekthascherei. Der Text präsentiert sich griffig und lebhaft, was sicher zum Ziel des Verfassers beiträgt: den Leser zum Denken anzuregen.
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Nachtrag:
Bei der (3-maligen!) Lektüre fiel mir auf, daß die Kapitel teilweise den Eindruck machen, etwas unverknüpft nebeneinanderzustehen. Das mag seinen Grund zum Teil darin haben, daß sie weiter auseinanderliegende Bereiche des Themas behandeln oder Interviews wiedergeben. Manche Argumentate hätten aber nach meiner Meinung zusätzliche Stoßkraft erhalten, wenn sie nicht - wie in einigen Fällen - in verschiedenen Kapiteln wiederholt angeführt würden, sondern wenn geschlossen in einem "Beweisstrang" sämtliche Aspekte verknüpft und ausgiebig beleuchtet würden. Auch die Überleitungen von Kapitel zu Kapitel könnten den Fortgang der Argumentation etwas fließender gestalten.

Das soll aber nicht das Lob für eine sprachlich wie inhaltlich gelungene Arbeit schmälern.
Editiert am: 11.03.2008 08:08 von Administrator

von Alfred aus Germany am 22.10.2008 13:02
Hallo,

bin durch Zufall auf Ihre schöne Seite gestoßen!
Respekt, haben Sie toll gemacht.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihre Seite und natürlich viele Besucher.
Hier habe ich mich sehr wohl gefühlt und werde wieder hierher zurückkommen.

Freue mich auf Ihre Gegenbesuch auf meine Militaria - Auktion Seite www.apgun.de

Grüße, Alfred
Editiert am: 22.10.2008 13:11 von Administrator

von Dr. Michael Bürsch, MdB am 01.08.2008 11:22
Sehr geehrter Herr Glück,

vielen Dank für die Informationen zu ihrem Buch "Der Spendenkomplex".
Da ich mich intensiv mit dem Thema bürgerschaftliches Engagement, Stiftungen und Spenden beschäftige, trifft der Inhalt des Buches einen meiner Arbeitsbereiche hier im Bundestag. Die Auszüge auf Ihrer Internetseite klingen vielversprechend.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Bürsch


--

Dr. Michael Bürsch, MdB
Platz der Republik
11011 Berlin
Tel.: (030) 227-77181
FAX: (030) 227-76182

von Abg. z. NR Dr. Franz-Joseph Huainigg am 21.07.2008 15:09
Ich spreche mich in keiner Weise gegen den Akt des Spendens als solchen aus und möchte nicht den Begriff "Abschätzigkeit" damit in Verbindung bringen. Ich spende selbst (im vergangenen Weihnachten etwa für die Organisation "Licht für die Welt") und ich sehe im Spenden ein zivilgesellschaftliches Engagement. Bedenklich wird es aus meiner Sicht dann, wenn durch SpenderInnen der Sozialstaat ersetzt wird.
Von Mitleid halte ich nichts, Mitgefühl ist schon besser. Ich denke, das Ziel sollte sein, einander auf Augenhöhe zu begegnen. Dabei kann jeder in seinem privaten Umfeld, bei jeder Begegnung mit seinen Mitmenschen, ansetzen.



Lieber Herr Dr. Huainigg,

in diese Richtung zielt auch mein Projekt. Gleichwohl gibt es im derzeitigen Spendenbetrieb auch starke Tendenzen, eine gewollte Abstufung zwischen uns und den Spendenempfängern aufrechtzuerhalten. Ein Beispiel ist etwa die Plakataktion, wo ein Pate gezeigt wird, der sein afrikanisches Patenkind im Einkaufswagen herumschiebt.

Mir geht es um die Freilegung möglichst vieler Nuancen in diesem Spiel. Unüberlegtes Spenden ist natürlich nicht mit Abschätzigkeit gleichzusetzen, aber nicht selten bedienen diejenigen, die uns um Geld angehen, tiefsitzende Denkmuster. Diese Denkmuster versuche ich ans Licht zu holen und zur Disposition zu stellen.

Viele Grüße

Alexander Glück
Editiert am: 21.07.2008 15:19 von Administrator

von Helmut aus Heidelberg am 19.07.2008 13:00
Sehr geehrter Herr Glück, ich finde, dass ein Buch wie das Ihre sehr wichtig ist und es je mehr lesen sollten. Denn die Spendenbereitschaft ist sehr groß und die meisten vertrauen blind den Vereinen, besonders den kleinen, ohne zu hinterfragen, ob die Spenden auch bei den Notdürftigen ankommen. Ich habe diesbezüglich mit einem kleinen Verein auch so meine Erfahrungen gemacht. Ich habe mich oft gefragt, wie so etwas möglich ist und der Staat da keine Kontrolle ausübt, und wie leichtsinnig die Menschen, oft auch solche mit wenig Geld, spenden. Sie sind fest überzeugt, etwas Gutes zu tun und hinterfragen nicht, ob das Geld auch dafür verwendet wird. Die Gaunerei hat viele Gesichter . . . Gibt es denn keine Institution in Deutschland, die auch überprüft, ob alles mit rechten Dingen zugeht? Meist sind die Projekte weit weg, irgendwo in Indien oder Bangladesh, wo keiner hinfährt, um zu überprüfen. Das Finanzamt genehmigt die Gemeinnützigkeit und dann nimmt alles seinen Lauf. Vielleicht sollte es doch genauer hinsehen. Das Geld fließt bei solchen Vereinen wie ein offener Wasserhahn und die Vorsitzenden machen sich damit ohne Skrupel ein schönes Leben . . .

von Ines Odaischi aus 68526 Ladenburg am 10.07.2008 10:41
Lieber Herr Glück,
danke für Ihre Nachricht. Ich wußte schon von diesem Buch, und es wundert mich nicht, daß Sie mit Helmut Rentsch und sehr gutem Kontakt stehen.
Es ist gewiß ein wichtiges Buch; sehr wahrscheinlich werde ich es mir kaufen.
Herzliche Grüße und viel Erfolg!
Ines Odaischi

von Joke Brandhorst-Portegies aus Haarlem - Die Niederlande am 08.07.2008 10:09
Wednesday, March 19, 2008 1:13 PM

Sehr Geehrter Herr Glück,

Gestern habe ich einen Nachricht bekommen von meiner Freundin Margreet Kiewiet. “Nicht-Spenderin gesucht”, hatte sie es genennt. Ich sah eure Mailwechsel und Ihre Name. Aber erst Heute traf die Schönheit Ihres Names mich, und hatte ich gedacht Ihr selbst zu schreiben.

Ich möchte gerne meine Wörter, die ich Margreet geschickt hatte, an sie direct schicken. Dann können Sie selbst entscheiden ob es Wörter sind die Ihrem Ziel ernäheren.

“Ich sehe mich ebenso wie eine Nicht-Spenderin als eine Spenderin. Das Einige das ich erzählen kann ist das ich manchmal keine innere Bewegung fühl wenn es um Spenden handelt und auf andere Momenten die Bewegung da ist, ohne zu denken. Als ich dann hinter mich blicke kann ich scheinbare Gesetzmässigkeiten sehen, von was ich bis dann kann übersehen. Wenn ich die ausspreche, haben die Wörter die Neigung ein Gesetzmässigheit zu werden, nach welchem ich mich in der Zukunft richte. Das meine ich nicht. Ich sehe das Gefahr, als ich ein Gespräch anfang wie eine “Nicht-Spenderin”. Dann werd alles ein Plädoyer für das Nicht-Spenden.

Denn was gut oder slecht is in diesem Sache, das weiß ich nicht. Ich weiß nur das ich Respekt habe für Bewegung und Zeit. Für das was sich sammelt zwischen die Frage und das Antwort. Für die Erzählung die Menschen zusammen machen. Die Entgegnung zwischen der Helfer und die Geholfene.

Es macht mir immer Spaß um über solche Sachen Gedanken aus zu wechseln. Jedoch sehe ich ein Gefahr”

Ich bin neugierig nach der Essenz von ihrem Buch.

Herzliche Grüsse,

Joke Brandhorst-Portegies

von Gaby Guder aus Andalusien/Spanien am 07.07.2008 22:44
Hallo Alexander,
Werde mir das Buch sicherlich kaufen. Durch Ärzte ohne Grenzen durfte ich erleben, dass nur 15% zu den Bedürftigen gingen für den Rest der Spendengelder wurden neue Waffen gekauft (Ruanda). Bin mit einer Ärztin befreundet, die da war!
Und was ich nicht verstehe: Eine andere Freundin hat ein sehr krankes Kind, ist auf Spenden angewiesen, aber alle sagen Sie: Wir nehmen keine Einzelfälle. Wie soll sie das regeln? Hier ist der Hilferuf, den ich privat für sie gestartet habe:

Hilferuf!

Ich habe schon einmal einen Aufruf für eine liebe Freundin über mein Adressbuch gestartet. Ihr Kind leidet an MPS3.
Unten ist der Link eingefügt, wo ihr Euch über alles informieren könnt.

Also nochmals zu Nina....sie hat grosse Fortschritte gemacht(ärztliche Untersuchungen haben das belegt) durch Delfinschwimmen. Im letzten Jahr kamen nicht genügend Spenden zusammen(Alles selber bezahlen ist der Familie leider nicht möglich) und sie konnten nicht mit Nina zum Delfin-Schwimmen. In diesen Jahr so hoffen sie, aber es fehlen noch 5.000 Euro. Auf der Webseite könnt ihr die Kontonummer finden oder ich kann euch notfalls auch das Konto mitteilen.

Bitte überlegt einfach mal...es muss ja nicht viel sein....Euro um Euro kann sich hier summieren. Hast Du nur 5 Euro übrig? Schicke sie bitte, denn wenn 10 Leute das tun, so sind es schon 50 Euro.

Und bitte infomiert möglichst viele Menschen davon, damit es in diesem Jahr klappt.

http://www.ninastraum.de
Editiert am: 07.08.2008 06:04 von Administrator

von Thomas Froitzheim am 07.07.2008 19:31
Wer aktuell in Rumänien helfen will, sollte sich Gedanken machen, wie die "fitte Jugend" im Lande gehalten werden kann. Unser Ansatz dazu sind Tourismusprojekte im Aktivbereich, dazu braucht es weniger Spenden als aktive Projektmitarbeit und Kommunikation.
Schöne Grüße, Th. Froitzheim

von Kalina Albrecht aus Winsen an der Aller am 07.07.2008 19:15
Hallo Herr Glück!
Ganz gewiss werde ich mir Ihr Buch zulegen, sobald es erscheint. Zu diesem Thema gibt es ganz sicher hohen Aufklärungsbedarf, nicht zuletzt nach dem UNICEF-Skandal und bei der Vielzahl der Vereine in Deutschland; wobei die meisten Vereine wohl eher weniger an einer Aufklärung in dieser Hinsicht interessiert sind ...
Ich habe mir Ihre Homepage angesehen und die Leseprobe genauer studiert. Ich mag sagen, dass es sowohl sprachlich exzellent wie auch inhaltlich vorzüglich recherchiert zu sein scheint. Auch habe ich den Verlag etwas unter die Lupe genommen, dieser scheint nur sehr erlesene Bücher zu veröffentlichen.
Zum Thema Ihres Buches fällt mir weiterhin ein, dass viele Tierschutzvereine mittlerweile über konkrete Patenschaften versuchen an Spendengelder zu kommen. Man wird Pate eines Hundes oder anderen Tieres, erhält Fotos in gewissen zeitlichen Abständen. So wird das Spenden noch persönlicher, man kann nicht aufhören, weil man sonst auch das besagte Tier im Stich lässt, zumindest das Gefühl hat. Eine ganz gemeine Entwicklung, der auch ich erlegen bin.
Viel Erfolg!
Kalina Albrecht

von Irmela von Kamptz5Qq8a aus Ofterschwang/Allgäu am 07.07.2008 12:16
Lieber Alexander Glück,- vielen Dank für Ihre mail,- ich erinnere mich natürlich an den Kontakt von vor Jahren. Inzwischen bin ich 83 Jahre alt geworden,- aber was ich im Jahr 1989 auf einer Fahrt nach Herrmannstadt/Sibiu erlebte, hat mich so beeindruckt, dass ich seitdem versuche, so gut ich kann zu helfen. Ich habe in zwei Hilfsorganisationen mitgearbeitet. Zwischen 1989 und 2002 war es eine Maßnahme vom Roten Kreuz Oberallgäu, bis die Gelder für die Transporte nicht mehr zur Verfügung gestellt wurden. Bei einer der Fahrten nach Herrmannstadt/Sibiu konnte ich den Transport als Fahrerin eines VW-Kleinbus begleiten und die traurigen Umstände in Rümänien selbst erleben, sowohl in dem großen Heim "am Roten Turm", wie auch im Säuglingsheim und der Lungenklinik in Sibiu. Seit 2002 bemühe ich mich, der "Altstädter Rumänienhilfe" beizustehen. Ich habe medizinische Geräte, Ärzte - und Schwesternkleidung, Kinderwagen, Wäsche und Spielzeug gesammelt und unendlich viele Pakete gepackt.Einer der tätigen Mitglieder dieses Vereins und seine Helfer verwenden zweimal im Jahr ihre Urlaubstage für die Fahrten nach Rumänien. Aber was erzähle ich Ihnen da,- schauen Sie selbst im Internet unter "Altstädter Rumänienhilfe" nach den Zeitungs-Artikeln im Allgäuer Anzeigeblatt, wo Ihnen alles genau erklärt wird; der Transportleiter,mit dem ich soeben telefonierte, zeigte sich sehr interessiert an Ihrem Buch, für das ein Beitrag über diese großartige Hilfsmaßnahme freilich zu spät kommt.,- schade! Für heute dies mit sehr vielen guten Wünschen für den Efolg Ihres Buches. "grossmama80"

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