Willkommen im Gästebuch von Waisenkinder - Verdingkinder in der Schweiz

(Insgesamt 21 Einträge)

von Dorothea Hintermann Bollier aus Filzbach GL am 23.04.2017 13:50
Weiss jemand wie das Kinderheim Ev Urnäsch hiess in den sechzigern? War dort versorgt worden als fünfjährige. Heim gehöhrte der Stadt Zürich wurde dann aufgehoben. Wurde dort von Nonnen geschlagen
Kommentar:
Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen beim Delegierten für Opfer von
fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.
Der Delegierte ist Anlaufstelle für Fragen, die sich im Zusammenhang mit Opfern
von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen bis 1981 stellen.
http://www.fuersorgerischezwangsmassnahme​n.ch/index.html

Freundliche Grüsse
Walter Emmisberger

von Beatrice am 14.07.2016 21:31
Mit viel Interesse nehme ich teil an vielen traurigen vorliegenden Geschichten, Erinnerungen und Erlebnissen.
Ja,es macht mich traurig und erinnert mich an meine eigene Kindheit.
Meine Mutter war krank, mein Vater nicht fähig die Familie zusammen zu halten.
Die Amtsvormundschaft Zürich platzierte mich als Kleinkind VIERMAL um.Das waren für mich gravierende Erlebnisse.Die plötzlichen Abschiede bedeuteten tiefe Trauer,Kränkungen und tiefste Verletzungen meiner frohen und gesunden Kinderseele.Keine Gefühle wurden aufgefangen, geschweige denn verstanden!!! Meine beste Pflegemutter erlitt dieselben Gefühle!!!
Es hat sich für mich erst zum guten gewendet als ich- ein stilles und gehorsames Kind- in das Pestalozziheim,es hatte den Namen: Heim für schwererziehbare und sog. gefährdete Mädchen, nach Redlikon bei Stäfa eingewiesen wurde.
Ich wurde geliebt,gefördert und blühte auf. Heimleiter:Frau und Herr Fenner, vorallem Frau und Herr Spühler verdanke ich,dass es zu dieser wunderbaren und intensiven inneren Gesundung gekommen ist.Positive Gefühle und Gedanken diesen Menschen gegenüber begleiten mich heute. Traurige Erinnerungen kommen immer wieder auf. Doch grosse Zufriedenheit, Freude und Dankbarkeit begleiten mich heute durch mein Leben als 70 jährige Ehefrau,Mutter und Grossmutter.

von Andrea Steiner aus Dottikon am 29.03.2015 18:02
Ich versuche das Erlebte zu verarbeiten Heute noch die Beiträge kommen mir so bekannt vor. Ich bin Froh, dass ich nicht die Einzige war. Für die Opferhilfe bin ich sehr dankbar ist es doch ein kleiner Trost. Zu wissen, dass auch wir Menschen sind man hat uns dauernd vermittelt, dass wir nichts Wert sind wir sind so wenigstens nicht Niemand. Ich wünsche allen Betroffenen viel Mut und Kraft
Andrea Steiner

von jäger marcel aus 9000 st.gallen am 18.11.2014 10:57
ich war als behintertes kind im rollstuhl in dieses kinderheim gekommen anfang der 50jahren, es war eine schlime zeit,!misbrauch-unbegründete schläge ich sa naus wie dunkler reegenbogen, ich wurde vertingt an guhte bauern und an schlechte bauern,ich schlief in sauberen betten und bei den schweinen und habe auch mit ihnen gege--fressen, aber ich habe besser gegessen alls die menschen usweiter!! ich weine seehr viel, manchmalunbegründet es kommt eifach. ich hoffe es kommt wieder soo eine schlimme zeit!!!!!

von Monika Hofmeister aus USA am 02.11.2014 18:06
In behalf of my five siblings I'm writing about our mistreated lives ...many people had a hand in the the fabric of our lives ..Social Service,Clergy,Schoolteachers, Goverment and most of all the SBB for sending us to Farms..no one cared about us..today I'm glad that this hideous crimes is uncovered.

von Vreni aus Abtwil AG am 18.07.2014 11:00
Falls jemand etwas zu diesem Kinderheim weiss, bitte per E-Mail an: hv.mente@datazug.ch
Vielen Dank!

von Vreni aus Abtwil AG am 13.07.2014 17:49
Hallo
Ich suche Menschen, die in den 30er Jahren im Kinderheim/Waisenanstalt Hagendorn wohnten. Meine Mutter verbrachte sechs Jahre dort und sie muss Schlimmes erlebt haben. Ich bin für jeden Hinweis dankbar!
Vielen Dank!
Vreni

von Natascha Moore aus Zürich am 28.06.2014 16:36
Danke! Danke für die Webseite, danke für den Film, danke für den Mut von den Betroffenen mit der Wahrheit ans Licht zu rücken. Danke dass Sie uns junge Generationen auf diese schreckliche Vergangenheit aufmerksam gemacht haben. Natürlich habe ich die Petition sofort unterschrieben, natürlich "hilft" Geld nicht wirklich aber doch ein wenig. Als Genugtuung für etwas, dass nie wieder Rückgangig und gutgemacht werden kann. Schrecklich, einfach schrecklich- ich leide mit allen Betroffenen.
Ich hoffe Sie bekommen noch mehr Mut, um noch mehr zu kämpfen, zu erzählen, um die Vergangenheit zu bewältigen und andere, wie mich, mitleiden zu lassen für Sie.
Herzliche Umarmung, alles Gute, Natascha

von Jürgen Brand aus Brühl NRW am 15.06.2014 15:26
Diesjähriger 25.Jahrestag des Mauerfalls

Sehr geehrte Damen und Herren,
um auf meine Geschichte und auf den im Herbst stattfindenden 25.Jahrestag des Zusammenbruchs der DDR aufmerksam zu machen,
deshalb schreibe ich diese Mail.
Ich heiße Jürgen Brand, stamme aus Magdeburg und wohne seit 1981 in Brühl bei Köln. Als Stasi-Opfer und Autor
habe ich das zweiteilige Buch „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers“ geschrieben und veröffentlicht.
Die Geschichte beginnt damit, dass ich 1975 als 23-Jähriger die Ausreise aus der DDR beantragte.
Stasi-Spitzel wurden auf mich angesetzt. Von Beamten der Ämter und der Polizei wurde ich
verhört und mit Gefängnis bedroht. Obwohl ich doch nur Frei im anderen Teil Deutschlands leben wollte!
Etwas später wurde ich für mehrere Jahre ins Gefängnis gesteckt, wo ich die schlimmsten Haftbedingungen und monatelange Einzelhaft
über mich ergehen lassen musste.
Verhöre durch die Stasi, hungern im Arrestkeller, schreib und leseverbot sollten mich Erziehen Ob oder wie ich es schaffte aus der Hölle wieder rauszukommen, dass erzählt das Buch.
Wie Sie in der Homepage lesen können, haben mehrere Zeitungen 2011 ausführlich über die Buchveröffentlichung berichtet.
Gerade die jüngeren Leute sollten mehr darüber erfahren, was damals alles in der DDR für Unrecht passierte.
Auch das heutzutage viele ehemalige der SED-Garde und DDR-Beamte noch in den Ämtern der neuen
Bundesländer sitzen!!

Schauen sie bitte mal hier auf meine Homepage. http://rurufi.ibk.me

Freundliche Grüße
Jürgen Brand

von B.Rhyner aus Glarus am 10.04.2014 13:39
Das erlebte werden wir tragen , bis der Deckel zufällt. Diese Erinnerungen kann auch Geld nicht tilgen. Aber zumindest wäre es ein kleiner Tropfen, dass (wir) Betroffene wenigstens im Pensionsalter nicht mehr auf der untersten Stufe leben müssten. Ohne Ausbildung , und wie oben erwähnt; stetiger Kleinmachung , das klebt einem das ganze Leben am Arsch und sitzt auf der Seele.
Übrigens.....im Kanton Glarus wurde noch vor kaum 20 Jahren * des Amtes gewaltet*.
So nach dem Motto , Mutter nix wert,dann taugt der Sohn auch nix.
Aber anyway.....ich weiss nicht , ob die Diskussionen über Verding und Pflegekinder gut sind! Es holt einem immer wieder ein. Und an solchen Tagen ........naja!
Bleibt zu hoffen, dass zumindest nie mehr so etwas vorkommt!!!!!

von VGb aus Thereil am 21.03.2014 13:35
Ich stamme aus Elternpaare, welche beide früh auf Bauernhöfen Verdingkinder waren.
Stellt man sich vor, dass zwei verkrümmte, minderwertige, auf dem persönlichen, emotionalen, zwischenmenschlichen und beruflichen Werdegang dermassen gebremmst, untersagt, manipuliert, befohlen, misshandelt, vergewaltigt, gedemütigt und entmündigt und jedem normalen Grundbedürfnis wie Leibe, Annahme, Sicherheit und Wert haben verweigert worden ist: welcher Lebensstil und welche Folgen das auf die Betroffenen
und deren Kinder hatte und noch heute hat.
Auch wir Kinder brauchen eine Entschuldigung vom Bund, von den Kirchen, vom Bauernverband, den Institutionen und den Heimen... für das Unvermögen und Versagen unserer Versing-Eltern an uns Kinder. Wir sind zwar "frei" und eine nächste Generation, dennoch tragen wir ein schweres Erbe mit. Unsere Eltern tragen nicht die Schuld an uns Kindern, es sind diejenigen, die damals und heute wegschauen. Diejenigen die "zeitschinden", bis alle gestorben sind. Diejenigen, die denken, es geht sie nicht an... Heute weiss ich durch meine Eltern, dass Geld sehr wohl zur Entschuldigung und Wiederherstellung beiträgt: Kein Beruf =kein vernünftiges Einmommen, keine Ferien, kein rein gar nichst und zwar bis zu ihrem Tod. Meine Mutter lebt noch, sparsam und immer noch minderwertig. Wir Kinder " bezahlen" und unterstützen sie hin und wieder finanziell. Doch keiner von uns Kinder wird einen Franken Erben. Daher, ihr Gegner von finanziellen Mitteln der Gutmachung: haltet die Klappe! Ihr habt meine Ahnung!!

von Manuela aus Kanton Luzern am 03.02.2014 13:57
Ich suche Leite die mit meiner Mutter Verena Betschart Jg.44 in den Heimen: Töchternheim Walzenhausen oder Molis mit mir als Baby im Mütternheim Wolfsbrunn BL. Noch in weiteren Heimen die Sie nicht nannte, war. Bitte an manu.serretti@gmail.com Danke

von poldi.r am 24.07.2013 20:40
UND WIE HABEN SIE IHRE KINDER ERZOGEN ?

Bravo Walti, Du sprichst mir (und vielen von uns) von der Seele. Wir wurden zu "Drill und Ordnung" erzogen (gekrümmt, zurechtgemurkst, gezwungen, geprügelt). Das erlebte wollten wir nie so weitergeben (viele von uns wollten aus Angst eigentlich auch nie Kinder). Deine Kinder danken es Dir, meine / unsere Kinder danken es uns, sie sind glücklich über ihre gelebte Jugend.

von Mainetti Mario R. aus Biel-Bienne am 19.04.2013 13:39
...ich bin auf der Suche nach meines verstorbenen Vater's (*1916) Geschichte, der als Verdingkind viel Trauriges erleben musste. Verständlicherweise erzählte er kaum jemals davon. Wer kann mir Auskunft geben, WO Einsicht in die vielleicht noch vorhandenen Listen von damals möglich ist?! Herzlichen Dank im voraus für jede Information an arttherapie@gmx.net

von DIETHELM REINHARD aus nakhonratchasima THAILAND am 15.12.2012 22:16
VIELEN DANK FUER DEINE WEBSEITE
ICH BIN EIN HEIMKIND UND LEIDE HEUTE NOCH MIT 65 JAHREN
ICH WERDE EIN BUCH SCHREIBEN UEBER MEINE
HEIM ZEITEN

LIEBER GRUSS REINHARD

von Lisa am 28.08.2011 21:24
Lieber Walter Emmisberger

Ich find es Grossartig dass Sie auf ein Todgeschwiegenes Thema Aufmerksam machen


von Rudolf Mattle aus 41800 Sanlucar la Mayor am 21.08.2011 19:55
Hallo Walti
Ich wahr am Anfang etwas misstrauisch ( das habe ich dir vor der Ausstellung persönlich gesagt) aber ich muss sagen es hat mir persönlich viel gebracht und was du da mit sehr viel eigenem Angagement auf die Beine gastellt hast kann ich nur sagen Hut ab!!
Nun ich habe dich und deine Familie kennen gelernt auch die mitwirkenden, sowie Dr. Huonker.
Das gab mir viel vertrauen danke Walti,
Ich hoffe das bis zu unserer nächste begegnung nicht wieder 50 Jahre vergehen gruss Ruedi aus dem heissen Süden

von Thomas Huonker aus Zürich am 16.08.2011 15:43
Herzliches Kompliment zur Ausstellung und zur Website!
Thomas Huonker

von Walter Sutter am 29.07.2011 19:51
Leider konnte ich die Ausstellung nicht besuchen, aber ich habe den Film gesehen.
Walter Emmisberger, vielen Dank für die tolle Ausstellung und ich hoffe es werden
noch viele mehr sein. Ganz sicher werde ich mindestens eine davon besuchen.
Viele Grüsse
Walter Sutter

von Ursula Wiedenmeier aus Fehraltorf am 19.07.2011 21:32
Lieber Walti Emmisberger!
Wir haben Deine DVD mit Interesse und grosser Betroffenheit angeschaut.

Wir finden es mutig und richtig, dass Du mit den schlimmen Ereignissen, die sich zugetragen haben, als Du kaum geboren warst, an die Oeffentlichkeit gehst und als Betroffener darüber berichtest, wieviel Unrecht und Unheil Dir angetan wurde und wie sehr das ein ganzes Leben lang schmerzt und belastet.

Vielen Dank für Dein grosses Engagement auch im Namen anderer Betroffener, für Deine Zivilcourage und für die grosse Arbeit, die Du auf Dich genommen hast im Namen der Aufklärung und der Information an die Bevölkerung, die bis heute zumeist ahnungslos ist über die damaligen Misstände.

Liebe Grüsse von Ursi und Marcel

von Silas am 16.07.2011 22:48
Deine Ausstellung war sehr informationsreich, viel Erfolg bei deiner
Aufarbeitung und bei deinen nächsten Ausstellungen. Deine Wanderausstellung wird bestimmt vielen gefallen.

(Insgesamt 21 Einträge)
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