Zwangsadoption-Säuglingstod-DDR
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(Insgesamt 3 Einträge)

von Sven aus Plauen am 12.09.2018 09:59
..es gibt auch andere Fälle: Paar mit Kind trennt sich. Der neue Freund der Mutter will das Kind nicht. Der Vater ist hoher Offizier der Stasi und darf "wegen der Angreifbarkeit" keine Kinder haben. Die Mutter des Vaters (Oma) scheidet wegen der Verbindung aus das Kind aufzuziehen. Kind wird eines Tages aus der Schule (1.Klasse) abgeholt, untersucht und in ein Heim geschafft...
Kommentar:
Ja diese Fälle gab es auch - war bei mir fast so. Nur das meine Oma mich groß ziehen durfte, gemeinsam mit meinem Vater.

von dietmar geier aus potsdam am 25.06.2018 14:17
ich hab grad im zdf den bericht über andreas gesehen. mit der halben zwangsadoption.
ich hab zu ddr zeiten auch gesessen, und zwar 4x politisch. nur mit einem unterschied: ich wollte nicht raus! das hat die genossen mächtig irritiert! ich hatte auch frau und erst ein kind und dann kurz vor ende der ddr am 5.nov. 1989 noch einen sohn.
bei mir wars so, das ich 1987 befürchtete das ich zwangsausgebürgert werden könnte! was aber im nachhinein laut stasiakten nicht in betracht kam.
aber ich hatte meinem vernehmer schon gesagt das sie sich garnicht einfallen lassen sollten, meiner damaligen frau oder meiner kleinen 3 jährigen tochter, etwas anzutun oder azch gar zwangsadoption zubetreiben! und das ist jetzt kein hut, ich habe auszüge aus meinen stasiakten, ich sagte ihm klipp und klar dann hat er den 3. weltkrieg gegen mich! jedenfalls freiwillig wollte ich nicht in den westen ziehen, zu besuch fahren schon.
und wenn meine tochter oder gar auch sohn einfach so verschwunden währen hätte es bei mir schon geknallt! ich habe mehrere vernehmer und wachläutevgetroffen hier in potsdam und brandenburg. sind alle schön stehen geblieben. nur einer ist weggerannt, das war aber noch zu ddr zeiten, mein 2. vernehmer.
ach und in cottbus habe ich 1982, glaube ich wars, auch eine nacht verbracht, auf dem weg zur jva schwarze pumpe.
ich habe in potsdam im lindenhotel gesessen und jva karl marx stadt.
ich freue mich das du dein jungen wieder hast. aber ich hätte die füße nicht so stille halten können wie du.
gruß azs pitsdam von di geier
Kommentar:
Ja ich hab meinen Sohn wieder gefunden & 2012 ein zweites mal verloren. Der Preis meines Kampfes war sehr hoch und dennoch habe ich gewonnen :-)

von Bernd Vogt aus 73572 Heuchlingen am 07.06.2018 09:44
Hallo !
Meine Mutter hat 1972 in Bad Saarow ein Jungen entbunden !
Es soll eine Totgeburt gewesen sein , aber das Kind hat wohl nach der Geburt geweint !
Da mein Vater in diesen Jahr die Partei verlassen hat und immer über die DDR gemeckert hat .
Und es weder Geburtsurkunde noch Totenschein gibt vermute ich das mein Bruder zwangsadopiert wurde !
Anfragen im Jugendamt Fürstenwalde , Armeelazarett Bad Saarow und Standesamt Bad Saarow verliefen im Sand !
Was kann ich tun oder wer kann mir helfen ?
Kommentar:
Hallo Bernd Vogt, besorgen sie sich bitte einen Auszug aus dem Geburtenregister mit Randvermerken und nehmen Sie einsicht in das Hebammenbuch in dem Krankenhaus, wo Ihre Mutter entbunden hat. Mit freundlichen Grüßen Kathrin A.-Gericke
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