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(Insgesamt 56 Einträge)

von A. am 31.05.2016 18:54
Also ich bin der Auffassung, Abtreibung sollte als Frauenrecht anerkannt sein und nicht geächtet werden. "Der Schutz von Embryonen".... mal ehrlich... es geht um Zellhaufen ohne Gehirn oder funktionierende Nervenzellen. Die haben weder Gefühle, noch Schmerzen noch sonst irgendwas. Und eine angebliche Seele wird im Zuge der Hirnforschung immer unwahrscheinlicher. Ich erkenne hier nichts, wovor man übermäßige Ehrfurcht haben sollte. Einer Frau hingegen sollte nicht das Recht, über ihren eigenen Körper zu entscheiden, abgesprochen werden. Da finde ich es persönlich verwerflicher, noch Fleisch aus Tiermastanlagen zu konsumieren. Im Grunde finde ich eure Positionen unkritisch: Mir erscheint das alles sehr, sehr einseitig inszeniert aus einer klassischen konservativ-wertorientierten Perspektive. Nicht umsonst gibt es die vielen Links zu Kirchen-Positionen....

von dazu gibt es viel zu sagen... am 19.01.2015 22:30
Ich finde diese ganze Thematik und die Aufklärung darüber sehr wichtig. Es gibt viele, die sich damit viel zu wenig beschäftigt haben und nicht weiter darüber nachdenken. Ich finde es unmöglich, mit den Organen von Menschen Geld zu machen, und das ist das, was tatsächlich geschieht. Von den ganzen "Geschichten"dazu ganz zu schweigen, die nur die beteiligten Ärzte kennen... Ich würde niemals ein Organ von einem anderen Menschen haben wollen, der vielleicht "nur" Hirntod war. Da sterbe ich lieber selber...

von Tobias Weiß aus Penig am 08.09.2013 17:07
Ich hoff einfach mal, dass kein Ersthelfer / Sanitäter euren "Nicht-Organspendeausweis" ernst nimmt und den Mist stattdessen direkt zerstört.

von Dosis facit venenum aus Eberbach am 13.11.2012 11:20
NACHTRAG: Selbstverständlich meine ich nicht EKG,sondern EEG!

von Dosis facit venenum aus Eberbach am 13.11.2012 11:06
Zum Thema "Hirntod"kann man nur sagen,dass bis jetzt nicht erwiesen ist,dass der Tod des Menschen damit eingetreten ist.Da besteht viel Forschungsbedarf,denn selbst bei einem Null-Linien-EKG,kann nicht festgestellt werden,wieviel dieser Mensch noch wahrnimmt,was aber auf die Geräteentwicklung zurückzuführen ist (man kannte vor gar nicht so langer Zeit auch kein Telefon)und man bislang nicht in tiefere Hirnstrukturen vordringen kann.Desweiteren kann man ein totes Organ auch nicht implantieren,denn der Empfänger würde das nicht überleben.Weiterhin ist ebenfalls bekannt,dass tatsächlich anästhesiert wird incl. Muskelreaxantien,daraus erklärt sich von selbst,dass man nie sichergeht und Reaktionen des noch Patienten damit ausschließen will-über Schmerzen könnte er ja nicht berichten- als Nächstes fällt auf,wie wenig die Bevölkerung zu dieser Thematik aufgeklärt wird,denn entscheiden KANN nur,wer die Fakten kennt,weshalb ich es mir auch zur Aufgabe mache,dies zu tun,um einer offensichtlichen Massenverblendung entgegenzuwirken.Weshalb wäre sonst zu erklären,warum Mediziner zwar die Hand aufhalten-sprich zur Organspende auffordern,im Gegenzug dafür aber das Hirn abschalten,weil sie eine Aufklärung
vermeiden.Stellen wir mal die "Hirntot"
als entgültige Todesdiagnose eines Menschen,in Zusammenhang mit der Möglichkeit,Organe zu tranplantieren und
schauen uns die Zeit an,wo diese Entwicklung stattfand,dann bleiben Rückschlüsse auf diese Parallelen nicht
unbeachtlich.Für Korruption sind außerdem Tür und Tör geöffnet,denn es wird immer manipulierbare,gewissenlose und machtgeile Menschen geben,die sich über jede Ethik und Moral hinwegsetzen
und mit unseren Organen lässt sich eben auch Geld verdienen.Wir hatten diesen Fall von verschacherten Organen bereits in jüngster Vergangenheit,wieviel mehr muß noch passieren und wie wenig davon gelangt in die Öffentlichkeit? Schlusswort:Nur einem noch Lebenden können Organe zur Weitertransplantation entnommen werden,dabei gilt:so lebendig,wie möglich!Ist der Mensch tot,sind auch seine Organe tot und können nicht mehr weitergegeben werden,es würde zum Tod des Empfängers führen,der Spender ist danach sowieso entgültig gestorben,vielleicht wäre er aber im Wachkoma z.B.doch nach Jahren wieder erwacht,wer will das wissen?

von Stephan Klostermann am 03.11.2012 07:48
Grundübel dieses finstersten Kapitels der Medizin ist die Tatsache, dass mit dem Wunsch, Menschen aus menschlichen Ersatzteilen durch Ausschlachtung wie bei alten Autos zu "reparieren", die Hauptaufgabe der Medizin behindert und verhindert wird: nämlich mittels Prophylaxe die Gesunderhaltung des Menschen schlechthin zu fördern. Es werden außerdem Heilungs- und OP-Methoden behindert oder ganz verhindert, die auf jegliche Organspende verzichten können. In einigen Jahrzehnten wird sich deshalb niemand mehr an die furchtbaren Ereignisse im Zusammenhang mit der "Ausschlachtung Lebender und nicht Toter" erinnern wollen.

Die Organspende Überlebender ist durchaus als Akt der Nächstenliebe zu verstehen. Die Ausschlachtung Lebender, die möglicherweise auch sterben würden, ist eine Form des modernen Kannibalismus. Die christliche Nächstenliebe wird für diese Fälle teuflisch missbraucht und dem brutalen Geschäft um Profit untergeordnet, wie die jüngsten Ereignisse in den noch recht harmlosen deutschen Organspendeskandalen beweisen. Die Transplantation von Organen Ermordeter konnte noch nicht nachgewiesen werden, es ging zumindest nach bisher veröffentlichten Erkenntnissen nur um die ungerechtfertigte Bevorzugung von Patienten. Inwieweit Organe nach gültigem Rechtsstand illegal gewonnen wurden, wäre noch reine Spekulation.

Nicht zu vergessen ist, das viele Empfänger solcher Spenden ohne diese Spenden länger gelebt haben würden als mit ihnen. Außerdem würden viele der angeblich dem Tode geweihten Spender heute noch leben und einige von ihnen zu voller Gesundheit zurück gefunden haben. Es gibt für die aggressive, verdummende Werbung im Interesse der "Spende nach dem Tode" keine anständige Entschuldigung, denn von einem Toten gespendet wächst "kein lebenswichtiges Organ" bei einem Empfänger ein. Spender wie Empfänger werden also arglistig in die Irre geführt, sie fallen der Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Opfer. Jeder Spender und jeder Empfänger ist heute nicht mehr als ein menschliches Versuchstier fragwürdiger Wissenschaft und übelster Profitsucht.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Ausschlachtung brasilianischer Straßenkinder und heute an die in der gesamten armen Welt zum Zwecke der Organgewinnung.

Wovor Prof. Forßmann, Prof. Amassow und zahlreiche andere Mediziner und Herzspezialisten schon 1966 gewarnt haben, das ist heute schlimme alltägliche Praxis. Wer die Herztransplantationen seit Barnard verfolgt hat, weiß, dass bis heute viele Organempfänger ihre Lebenserwartung verkürzen und viele Spender zu retten gewesen wären. Vor nicht sehr langer Zeit hat deshalb ein führender deutscher Mediziner, die jetzige Transplantationspraxis als finsterstes Kapitel der Medizin bezeichnet, an das sich in 10 bis 15 Jahren niemand mehr erinnern möchte.

Deshalb haben wir uns klar für den "Nicht-Organspenderausweis" entschieden, der die Spende eines Teil- oder Doppelorgans Überlebender im gegenseitigen Einverständnis zwischen Spender und Empfänger nicht ausschließt. Auch diese Form der Ersatzteilmedizin aus menschlichen Ersatzteilen muss die absolute Ausnahme bleiben, weil dem Vorbeugen, Erkennen und Heilen sowie der gesunden vernünftigen Lebensweise der Vorrang erhalten bleiben muss.

Das Klonen ist ein ebenso schlimmer Irrweg der Medizin wie die Ausschlachtung Lebender und nicht Toter. Der Mensch hat zu begreifen, dass er nicht ewig lebt.

Warum müssen die vorgeblich toten Spender, die aufgefordert werden, nach Ihrem Tode spendebreit zu sein, inzwischen gem. zwingender Vorschrift unter Narkose ausgeschlachtet werden? Springen Tote vom Ausschlachtungstisch? Bei den Ermordeten geht es sogar ohne OP-Raum!

von Frank Hoff am 27.10.2011 14:25
Kurz und bündig:
Human-Medizin ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen.
Wenn bei einem lebenden menschlichen Organismus, ein gesundes Organ entnommen wird, heile ich diesen Menschen nicht, dann verletze ich diesen Menschen und bringe diesen Menschen um.

von ottokar aus in Mitteldeutschland am 04.07.2011 18:19
von Raabe aus Kassel am 07.11.2009 13:46
>>Für die Angehörigen war es sicher ein kleiner Trost in tiefster Trauer, dass das Leben des Verstorbenen nicht ganz umsonst war. >>

Ich will jetzt nicht spekulieren inwieweit Sie zu ihrem Zustand beigetragen haben, aber:

WER sich SO über das Leben eines Spenders - welchen er garnicht kennt- artikuliert hat KEINE Spende verdient , werter "eigennutz" raabe aus Kassel !!

von Studentin am 19.06.2011 15:44
Also ich finde diese Seite gefährlich!
Innerhalb meines Studiums konnte ich viele der hier aufgeführten Themen durchaus auch von mehreren Seiten betrachten und muss leider feststellen:
die hier dargestellte Meinungsbildung ist weder wissenschaftlich, noch moralisch oder ethisch zu begründen.

Das ist traurig!
Sich gegen Organspenden auszusprechen finde ich selbst bezogen auf den hier vertretenen Anthropozentriusmus nicht haltbar. Dabei stimmen mir sowohl das Christentum, der Islam und das Judentum zu. Ihre Argumente
Ich hoffe weiterhin und vorallem troz solcher Seiten wie ihrer, auf eine Überwindung des Spezifizismus und die Anerkennung der Leidensfähigkeit von Wesen neben dem Homo Sapiens.

Ich schäme mich für ihre Ignoranz und Unfähigkeit zur Weitsicht.
Bitte beschäftigen Sie sich doch auch mal von der wissenschaftlichen Seite mit diesem Thema. Dies schaffen bei uns bereits Studenten im 2. FS, also so schwer kann es nicht sein.

von Bimbom am 14.06.2011 17:21
Ich habe die Beiträge im Forum gelesen, und denke: Die meisten sehen es nicht mal als nötig an, sich die Informationen auf dieser Seite anzuschauen, und sich erst dann eine Meinung zu bilden.

Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

von Bimbom am 14.06.2011 17:11
Aufklärung Aufklärung Aufklärung. Das ist dringend nötig! Die meisten, die der Organspende zustimmen, wissen nicht, was auf sie zukommt.

Was mir nur auffällt ist, dass man als Organspende-Gegner massiv angefeindet und attackiert wird. Und die Argumente, die dabei aufgeführt werden, sind gar keine. Das ist höchst traurig. Desinformation total!

von Beate T. am 14.02.2011 12:02
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich empfinde Ihre Seite als christlich-tendentiös, da sie mit ihren verbreiteten Ansichten voll hinter der Meinung der Kirchen zu bioethischen Fragestellungen steht und damit das kirchliche Engagement, religiöse Vorstellungen der gesamten Bevölkerung aufzudrücken und ein Recht auf Selbstbestimmung in bestimmten Fällen auszublenden und den Menschen zu nehmen, voll und ganz unterstützt.

Damit sind Sie leider nicht ernst zu nehmen.

von Raabe aus Kassel am 07.11.2009 13:46
Hallo, ich habe gerade mein zweites Lebensjahr nach Lungentransplantiert erreicht. Ich bin dem verantwortungsbewußten Spender und deren Angehörigen zutiefst dankbar, dass ich weiter leben darf. Für die Angehörigen war es sicher ein kleiner Trost in tiefster Trauer, dass das Leben des Verstorbenen nicht ganz umsonst war.
Ich wünsche niemanden,in meine Situation vor Transplantation zu kommen, wenn einem die Luft zum Leben ausgeht.
Kritik hin und Kritik her. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.

von Chr. F., Webmaster www.kritische-bioethik.de am 03.07.2009 18:21
Antwort zum Beitrag von Jost vom 03.07.09 zum Thema Organspende:

Vielen Dank für Ihren kritischen Beitrag. Da dies kein Diskussionsforum sondern ein Gästebuch ist, möchte ich mich in meiner Antwort kurzfassen:

1. Zum Thema Organspende, Transplantation, Hirntod und dem Hintergrund, vor dem wir uns gegen eine Organspende aussprechen, finden Sie alle Antworten zu Ihren Fragen auf unserem Sonderportal www.organspende-aufklaerung.de/ (Link zum Anklicken siehe oben).

2. Ihre Seitenhiebe auf christliche Positionen und diesbezügliche Mutmaßungen ignoriere ich einfach mal, da dies erfahrungsgemäß zu nichts führt, hierauf einzugehen und es sich hier wie gesagt um ein Gästebuch und kein Forum handelt. Meine persönliche Auffassung zum Thema als Betreiber der Seite ist übrigens keineswegs christlich geprägt wie sie es pauschal und falsch unterstellen, sondern meinen eigenen Überlegungen und meinem Menschenbild entsprungen. Ich lehne aus dieser Überzeugung auch den Empfang eines Organs ab und habe dies schriftlich dokumentiert.

3. Die beiden großen Kirchen vertreten übrigens die Auffassung, Organspende sei ein „Akt der Nächstenliebe“ und unterstützen daher die Kampagnen pro Organspende der DSO und BZgA. Jedoch gibt es auch hier intern gegenteilige Auffassungen. Insofern ist ihre Kirchenkritik in diesem Fall unberechtigt.

4. Problematisch bleibt, dass Organentnahmen in ca. 95 Prozent der Fälle an Menschen durchgeführt werden, die nicht selbst ihre Einwilligung gegeben haben, sondern in denen ANDERE, z.B. Angehörige, die Entscheidung auf Grund des "mutmaßlichen" Willens treffen sollten/mussten. Informationen, wie es Angehörigen unter Umständen danach ging, als sie festgestellt haben, dass es in ihren Augen ein Fehler war, ihren im Sterben liegenden geliebten Menschen zur Organentnahme freizugeben, finden Sie bei der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. unter http://www.initiative-kao.de/ Auch dies sind keineswegs nur christlich geprägte Leute, sondern Leute, die ihrer Erfahrungen mit dem Thema gesammelt haben und daher zu ihren Auffassungen contra Organspende gelangt sind.

5. Uns geht es um Aufklärung auch über die anderen Seiten der Organtransplantation. Nur wer über beide Seiten informiert ist, kann eine ausgewogene Entscheidung treffen. Wie diese ausfällt, ob pro oder contra Organspende, bleibt jedem selbst überlassen. Die Zustimmung zu einer Organentnahme nach Feststellung des Hirntodes pauschal als Akt der Solidarität hinzustellen, wie Sie es tun, und Leuten, die eine gegenteilige Auffassung dazu vertreten, als unmenschlich hinzustellen, ist genau mit ein Grund, warum wir diese Seiten betreiben. Um deutlich zu machen, dass man auch zu anderen Auffassungen kommen kann, wenn man sich gründlich informiert.

6. Zur letzten Frage: Dies ist eine Frage, wie man die Hirntoddefinition als Voraussetzung zur Organentnahme beurteilt. Je nachdem kommt man zu unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Organentnahme. Auch innerhalb der Ärzteschaft gibt es dazu Diskussionen und Mediziner und Pfleger, die sich weigern, sich an Explantationen zu beteiligen. Zudem steht nirgendwo auf diesen Seiten, dass die Regierung, der Bundesrat, oder der Bundespräsident Leute "ausweidet", wie Sie es hier unterstellen, sondern hier geht es um die Frage der einseitigen Kampagnen pro Organspende, die von der Bundesregierung und den Ländern unterstützt werden. Hierauf zielt unsere Kritik ab.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind damit ausreichend beantwortet. Von weiteren Kommentaren hier im Gästebuch bitte ich abzusehen. Zum Thema finden Sie genügend Foren im Internet, wo Sie ihre Thesen diskutieren können, nicht jedoch hier. Vielen Dank!

Chr. F., Webmaster und Betreiber www.kritischebioethik.de

P.S.: Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von den hier erscheinenden Google-Anzeigen. Auf diese haben wir keinen Einfluss, sondern diese werden automatisch generiert!

von jost am 03.07.2009 15:26
Ich respektiere ihr Position, jedoch stellt sich mir die Frage ob es für Sie, die Sie Betreiber dieser Seite sind, eher eine Lebenshaltung ist ablehnend der Organspende gegenüber zustehen oder Sie sich selbst fürchten, wie Sie es so schön beschreiben, "ausgeweidet" zu werden.
Die Entscheidung zur Organspende in Alles in Allem eine sehr positive Sache. Wenn Sie als Arzt 14 jährigen Kinder sagen sollten "Der Herrgott hats entschieden, du darfst sterben." Dann würde ich mich an ihrer Stelle Fragen wieso Sie Gesund sind und andere nicht und wieso Sie Energie in eine Sache stecken die nicht im Sinne der Gemeinschaft ist. Unser Gemeinwesen beruht auf Solidarität mit zB. den Armen, Schwachen, Kanken,... etc. Wieso stellen Sie sich gegen diesen Grundsatz?
Ihre Position ist im höchsten Maße egoistisch und vor ihrem Gott, der bestimmt eine Papstrobe trägt, nur so weit vertretbar, bis Sie selbst oder eine ihnen nahe stehende Personen betroffen ist. Versuchen Sie doch mal ihre Organspendeaussage so zu verizifieren, in dem Sie sich á la Nietzsche immer wieder die selbe Entscheidung Treffen lassen - mit allen Fallkonstelationen: Sie krank, ihr Kind krank, der Weihnachtsmann krank, der Papst krank - alle nacheinander.In jedem Fall einmal krank. Und in jedem Fall schließt sich eine Lebendspende aus. Beantworten sie mir diese Frage - ach und "wir leben im irdischen Jammental und dann kommt das Paradis" ist die falsche Antwort.

Des Weiteren wollte ich nur kurz Fragen, wieso Sie den Ärzten zutrauen lebendige Menschen "auszuweiden" ebenso der Regierung, dem Bundesrat und dem Bundespräsidenten.

In diesen Sinne ein erfreudes Leben im irdischen Jammertal

von Mandy aus Aachen am 27.05.2009 17:33
Es ist nicht gut alles in der Medizin das geht auch das Klonen von Menschen an,niemand interssiert es was das für auswirkungen hat.Ich bin mir ziemlich sicher das viele verückte Menschen einach Klonen um zb eine neue Niere zu gewinnen für machtvolle Menschen

von Mia Meyer aus Hamburg am 26.02.2009 06:13
Ich bin sehr positiv angetan über den Umfang und Informationsgehalt dieser Website zum Thema Bioethik. Insbesondere die Buchempfehlungen zum Thema haben mir weitergeholfen.
Als Molekularbiologin, die während ihres Studiums sich unhinterfragt "in den Sumpf" gentechnischer Manipulation hat hineinziehen lassen, bemühe ich mich nun um eine lebensschützende Haltung. Ich plädiere für eine sachgerechte und qualifizierte bioethische Aufklärung an deutschen Hochschulen, um heranwachsenden Wissenschafltern rechtzeitig ein moralisches Grundgerüst zu ermöglichen.

von Stefan aus Koblenz am 20.02.2009 19:26
Ich freue mich, daß es eine weitere Internetseite gibt, die sich kritisch mit den aktuellen bioethischen Fragen auseinandersetzt. Durch die Debatte über die Stammzellenforschung im Herbst 2008 ist dieses Themas ja wieder einer breiteren Öffentlichkeit bewußt geworden.

Ein "weiter so" von den Christdemokraten für das Leben in Rheinland-Pfalz !

von H Schneider aus Sandhausen am 18.03.2008 21:06
Liebe Freunde;
Ihr habt da eine sehr gute Seite im Netz.
Der Besuch bei Euch war sehr unterhaltsam und informativ.
Ich bin Vater eines Sohnes und kaempfe um seine und meine Rechte.
Aus diesem Anlass habe ich eine HP auf die Beine gestellt.
http://www.vaeterrechte.de

Ein Gaestebucheintrag waere super.

Herzliche Gruesse von Vater zu Vater
H Schneider
vaeterrechte(de)

von vf am 30.06.2007 23:18
Also ich frag mich was ihr alle machen würdet, wenn euer Kind zum Überleben ein Spendeorgan bräuchte......klar gibt es teile der medizin die im gewissen maße in eine falsche richtung gehenl, aber ganz bestimmt nicht die sachen mit dem Organspenden! Es ist ne Schande und ihr solltet euch schämen Leute das ihr ein "KEIN ORGANSPENDERAUSWEIS" zum ausdrucken bietet!!!!

von Martin aus vöcklabruck östereich aus vöcklabruck am 26.02.2006 21:13
die be schreibung ist sehr gut das ist sehr schön alles be schrieben einfach toll lg martin

von Jello aus Leipzig am 23.11.2005 16:44
Ich lese zurzeit das Buch von Dean Koontz - Bote der Nacht, in dem es um Bioethik geht.Ich habe versucht mich über dieses Thema zu informieren, da es dort ziemlich erschreckend beschrieben wird, aber was ich bisher im Internet gefunden habe wird verharmlost. Was darf ich denn jetzt von Bioethik denken? Wenn ich nach dem Buch gehe, finde ich Bioethik ziemlich schlimm und unmenschlich... Ich hoffe Sie können mir weiter helfen.

von bibi aus bayern am 26.10.2005 18:18
zwar bin ich noch ziemlich jung und habe keinen aktuellen fall in der familie, in dem in absehbarer zeit palliativmedizin oder aktive sterbehilfe ein Thema sein wird, allerdings schreibe ich demnächst eine deutschschulaufgabe mit dem thema palliativmedizin. ich würde mich freuen wenn mir jemand hier ein paar dinge hineinschreiben könnte, die gegen palliativmedizin sprechen-leider konnt eich bis auf dne religiösen aspekt keine negativen seiten finden! leibe grüße, bibi

von Claudia aus Bayern am 16.04.2005 22:29
Ich bin wirklich mehr als froh, dass es Initiativen wie die Ihre gibt!
Wir haben vor drei Jahren ein behindertes Kind in Pflege genommen, das lt. "gutgemeinter" Ratschläge so mancher Mitmenschen besser "abgetrieben" oder nach der Geburt aus "humanen Gründen" lieber mal "eingeschläfert" worden wäre. So eine Spritze würde ja nicht so weh tun, wie das "Leiden", dem sie angeblich ausgesetzt ist (Sprachbehinderung+Trauma!)
Ich könnte jedesmal die Decke hochgehen!!!!
Welchen Zeiten steuern wir da wieder entgegen?????
Wird es bald so sein, dass Pflegefamilien wir wir bald Briefe von den Jugendämtern bekommen, die das Sorgerecht haben, dass wir unsere behinderten Kindern etwa aus Kostengründen (denn andere Gründe sind das nicht!) zum "Einschläfern" vorbei bringen müssen??????
Claudia

von Dorothee am 09.01.2005 17:53

In diesem Monat wird das Thema PRÄNATALDIAGNOSTIK auf der Website für ELTERN, deren Kinder mit einer Behinderung leben, vielseitig beleuchtet.

von Stefan aus Köln am 28.11.2004 15:14
Guten Tag. Ich bin über mehrere Links von der Wikipediaseite "Bioethik" auf ihre Seite verlinkt worden. Ich studiere Biologie und bin trotzdemdurchaus offen für "kritische" Diskussionen über dieses heikle Thema. Was ich aber hier wieder sehr vermisse, ist eine sachkundige Art und Wéise einen Dialog zu führen. Ich habe mir ihre Literaturanregungen durchgelesen, und dabei mit Befremden festgestellt, das sich kein einziges Buch darunterbefand, das sich halbwegs sachgemäß mit den wissenschaftlichen Hintergründen der Materie auseinandergesetzt hätte. Ich finde man kann auch von geistes- oder gesellschaftswissenschaftlich geprägten Menschen erwarten, daß sie, wenn sie eine Meinung vertreten wollen, sich zumindest die naturwissenschaftl. Grundlagen des Faches verinnerlicht haben. Deswegen, so denke ich, sollten sie in ihrer Literaturliste vielleicht auch naturwissenschaftliche Fachliteratur aufnehmen. Vielleicht regt es ja den ein oder anderen an sich näher mit der Materie zu beschäftigen, bevor er sich eine Meinung bildet!
Editiert am: 28.11.2004 05:50 von Administrator
Kommentar:
Kommentar C.F., Sprecher IG Kritische Bioethik Bayern, Webmaster: Vielen Dank für die Anregung, auch wenn ich diese Meinung in einigen Punkten nicht teile. Wer sich die Literaturrubrik genauer ansieht, wird feststellen, dass dort sehr wohl Bücher dabei sind, die sich sachgemäß mit den wissenschaftlichen Hintergründen der Materie auseinandersetzen. Zudem enthalten die meisten aufgeführten Bücher innerhalb der einzelnen Kapitel oder in Glossaren Erläuterungen der biologischen Vorgänge. Und gewisse Grundlagen dürften den meisten Menschen aus dem Biologieunterricht oder mittlerweile auch aus den Medien bekannt sein. Unter Downloads finden sich außerdem bei den einzelnen Themen ebenfalls Einführungen in Grundlagen, kostenfrei abrufbar.

Ich halte es aber für wenig sinnvoll, sich in Diskussionen über biologische Vorgänge zu verstricken, wie es z.B. in der Diskussion um den Status des Embryos der Fall ist. Für die Einen beginnt das Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, für die anderen erst mit der Geburt. Ganz unabhängig von den biologischen Vorgängen geht es hier doch grundsätzlich um das Menschenbild, das dahinter steht und die ethischen Fragen, die sich aus dem technisch Machbaren ergeben.
Muss man z.B. unbedingt wissen, wie sog. therapeutisches Klonen, bzw. jetzt Forschungsklonen genannt, detailiert funktioniert? Genügt es nicht zu wissen, dass dafür Embryonen getötet werden, egal wie, und zu welchen "höherrangigen Zielen", um mir ein moralisches Urteil bilden zu können, auf der Grundlage des Menschenbildes, dass jeder für sich hat? Rein biologische Vorgänge sind das eine, die ethischen Bewertungen im Falle von Eingriffen etwas anderes...

Ich werde sicher noch das eine oder andere Fachbuch über biologische Grundlagen auflisten. Problematisch ist dabei nur, Bücher zu finden, die auch der Laie versteht und nicht nur Experten. Anregungen nehme ich gerne per Mail entgegen!

von Stefanie Bachstein aus Franken am 27.11.2004 10:21
Danke für den Hinweis auf die Sendung im "Nachtcafé" zum Thema "Leben mit dem Tod".
Eine sehr gute, informelle Seite!

Meine 7-jährige Tochter starb durch einen tragischen ärztlichen Behandlungsfehler.

Das niemand zu diesem Fehler stehen konnte oder "durfte", hat unser Leid, aber auch das der Ärztin zusätzlich erschwert.

In meinem Buch gehe ich auf diese "beiden Seiten" ein.
Auf meiner Homepage gibt es u.a. eine Leseprobe.

Danke!
Stefanie Bachstein
Kommentar:
Kommentar C.F., Webmaster: Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mir das Buch genauer zu Gemüte führen und dann sehr wahrscheinlich demnächst aufnehmen.

von Kathi Goral aus Reuchertsheim am 04.11.2004 12:38

Eine Frau war unheilbar an Krebs erkrankt. Es gab nur ein einziges Medikament, von dem die Ärzte vermuteten, dass es sie retten könnte, und zwar handelte es sich um eine Raduimverbindung, die ein Apotheker vor kurzem entdeckt hatte. Das Medikament war schon in der Herstellung sehr teuer, aber der Apotheker verlangte trotzdem noch des Zehnfache dessen, was ihn die Herstellung selbst gekostete hatte. Er zahlte 2000 Euro für das Radium und verlangte 20000 Euro für das Medikament.
Heinz, der Mann der kranken Frau, versuchte sich das Geld zusammenzuborgen, bekam aber nur die Hälfte des Preises zusammen. Er machte dem Apotheker klar, dass seine Freu im Sterben liege und bat ihn, das Medikament billiger abzugeben oder ihn den Rest später zahlen zu lassen. Der Apotheker sagte jedoch: Nein! Ich habe das Medikament entdeckt, ich will damit Geld verdienen!
In seiner Verzweiflung brach Heinz in die Apotheke ein und stahl das Medikament für seine Frau.

Diese Dilemma lässt mich immernoch nachdenken.
Auch wenn ich mir meine Meinung schon gebildet habe, würde ich gern die anderer Leute erfahren.

Ich hoffe, ich bekomme viele moralisch und ethisch wertvolle Antworten!
Editiert am: 28.11.2004 05:53 von Administrator

von Astrid Kahmke aus München am 15.10.2004 12:24
Zur Zeit sorgt ein sehr dramatischer Fall in England für Furore: ein Baby, das in der 26. Woche mit schwersten Behinderungen auf die Welt kam, hat ohne einer Reihe lebenserhaltender Maßnahmen keine Überlebenschance. Bereits zweimal hat die Atmung ausgesetzt. Die Ärzte, die seit einem Jahr um das Baby kämpfen, können den Eltern keine Hoffnung auf eine Veränderung des Zustandes machen. Vielmehr ist es wohl so, dass die Kleine unter erheblichen Schmerzen leidet. Ein Fall, der mich emotional sehr mitnimmt. Nun haben sich die Ärzte dafür eingesetzt, das Baby nicht mehr zu reanimieren, sollte das nächste Mal die Atmung aussetzen, um das Leiden der Kleinen zu beenden und ihr einen friedlichen Tod zu erlauben. Die Eltern jedoch halten ihr Kind für eine Kämpferin und hoffen auf ein Wunder. Nun hat ein Gericht in England den Ärzten recht gegeben - gegen den Willen der Eltern.
Mich würde nun interessieren, wie die Lage in einem ähnlichen Fall in Deutschland wäre? Ist es denn schon einmal vorgekommen, dass Ärzte raten, dem Leiden ein Ende zu setzen und die Angehörigen dagegen sind? Wer entscheidet im Fall eines Säuglings über das Kindeswohl? Kann mir jemand hierzu weiterhelfen? Wen kann ich hierzu befragen?
Vielen Dank schon einmal im voraus, Astrid Kahmke

von Karin am 22.08.2004 22:44
Danke! Allen engagierten Menschen, die aktiv in der Interessengem. Kritische Bioethik Deutschland mit vollem Einsatz und viel Energie tätig sind. Wir, damit sind alle Bürger dieses Landes gemeint, brauchen diese Menschen, in dieser Zeit mehr, denn je!!!
Ich werde alles tun, um diese Aktivitäten zu unterstützen und vor allem, überregional bekannt zu machen.
Gruß
Karin

von Pater Rolf Hermann Lingen aus Dorsten am 29.05.2004 16:05
Vielen Dank für den Pressespiegel zum "Zypries-Vorstoß" gegen die Embryonen.

von Kaufmann aus Bern am 07.05.2004 23:58
Danke für Eure Arbeit!

von Sabine am 01.04.2004 00:18
Liebe/r SeitenbetreiberIn, liebe ForumsteilnehmerInnen!



Sicher gibt es bestimmte Begriffe / Worte, die aufgrund ihrer Bedeutung oder ihres Zusammenhangs von Ihnen ausgefiltert werden und nicht auf Ihren Seiten angeführt werden sollten.

Auf Ihren Seiten ist der Begriff Mongolismus bzw. entsprechende Wortableitungen zu finden.



Auf diesem Wege möchte ich Sie darum bitten, diesen Ausdruck und seine Ableitungen nicht mehr aufzunehmen und bereits eingestellte Ausdrücke zu ändern. Ich möchte Ihnen natürlich erklären, warum ich darum bitte:



Mongolismus ist eine ursprünglich aus dem Jahr 1775 stammende und 1866 wieder aufgegriffene Bezeichnung für die weltweit häufigste durch eine Fehlverteilung von Chromosomen verursachte Form angeborener kognitiver Behinderung. Die Bezeichnung ist mittlerweile veraltet und nach heutigem Wissensstand mit falschen Vorstellungen behaftet.



Der Ausdruck Mongolismus sollte aus verschiedenen Gründen nicht mehr verwendet werden, u.a. aus Rücksichtnahme auf die in der Mongolei lebenden Menschen: Ein 1965 von der Mongolei an die WHO gerichteter Antrag, den Begriff Mongolismus aufgrund seiner negativen, rassistischen Besetzung nicht mehr zu benutzen, wurde einstimmig angenommen.



Doch auch heute, fast vierzig Jahre später, werden Angehörige des mongolischen Volkes oftmals noch mit behinderten Menschen, bzw. mit einer „geistig behinderten, minderwertigen Rasse“ assoziiert. Obgleich solche Gedankenverknüpfungen sachlich nicht zutreffend sind und auch nie zutreffend waren, werden insbesondere die damit verbundenen diskriminierenden gesellschaftlichen Einstellungen und die veralteten und falschen Ansichten von den Menschen aus der Mongolei als herabsetzend und rassistisch empfundenen.



Auch den heute lebenden Menschen, die man früher als mongoloid bezeichnete, wird diese Bezeichnung längst nicht mehr gerecht: Mit diesem Ausdruck belegte Menschen galten als „Idioten“, als vom „Schwachsinn Befallene“, als Menschen, die nicht lernfähig sind und nie wirklich erwachsen werden können. Im Nationalsozialismus wurden sie aufgrund dieser Assoziation als lebensunwertes Leben ermordet, der Ausdruck Mongo wird ausschließlich eingesetzt, um zu beleidigen und die gemeinte Person herabzusetzen.

Heute sind nicht zuletzt im Zuge wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritts diese Ansichten zugunsten eines positiven Menschenbildes überholt: Man weiß mittlerweile, dass betroffene Menschen trotz ihrer Behinderung lernfähig sind, es sind sogar Fälle bekannt, in denen diese Menschen nicht nur erfolgreiche Schullaufbahnen durchliefen, sondern auch akademische Laufbahnen einschlugen. Menschen mit dieser Behinderung sind bildungsfähig, die meisten können mit geeigneter Unterstützung im Erwachsenenalter ein selbständiges, in der Regel sehr glückliches und relativ langes Leben führen.



Durch die weitere Verwendung des Ausdrucks Mongolismus und seiner Ableitungen werden allerdings ausschließlich veraltete, unrichtige, diskriminierende und rassistische Vorstellungen weitergetragen, obgleich diese längst zum Positiven hin überholt sind.



Eine schon vor Jahren vorgenommene Neubewertung zeigt sich auch in einer neuen Wortwahl:



Zeitgemäße Ausdrücke für die gemeinte Form von Behinderung sind Down-Syndrom und Trisomie 21. Der Mongolismus-Begriff und seine Ableitungen sollten vollständig weggelassen werden, denn solange sie angeführt werden, bleiben die damit verbundenen Assoziationen bestehen.



Es grüßt sie herzlich

Sabine

Kommentar:

Anm. C.F., Webmaster: Vielen Dank für diesen ausführlichen Hinweis, den ich mit großem Interesse gelesen habe.
Bei unseren Seiten gibt es folgendes Problem: Wir verlinken sehr viel auf Presseartikel. oder andere Texte. Dort werden die Überschrift und der Anreißertext übernommen und auf den Originalartikel verlinkt. Dabei bleibt der Text aus Gründen der Authentiziät vollständig, so wie er vom Autor verfasst wurde, erhalten. Veränderungen waren und sind normal nicht vorgesehen.
Ich bitte daher um Verständnis, wenn ich der Bitte nach Streichung der kritisierten Begriffe nicht nachkomme. Abgesehen davon wäre es ein unverhältnismäßiger Zeitaufwand, alle verlinkten Artikel aus den letzten Jahren durchzusehen, ob irgendwo das Wort Mongolismus oder mongolid vorkommt, um es dann abzuändern oder zu erläutern.
Künftig werde ich aber im Falle einer Verlinkung auf Texte, in denen dieser Begriff vorkommt, eine ganz kurze Erläuterung geben, da mir die Kritik durchaus verständlich ist.

von Susanne aus Weiden in der Oberpfalz am 24.03.2004 12:04
Würde mich sehr darüber freuen, wenn ich mehr über die Pflegemissstände in den Heimen erfahren könnte. Ich muss in meiner Schule ein Referat über das Thema "Altern in Würde" halten und finde nicht das Richtige. Stellt doch bitte mal was darüber ins Web. oder mailt mir was darüber. Unter Susihaubner@web.de

Ich danke euch. Viele Grüsse sendet susi

von Dorothee am 11.02.2004 14:58
Die Februar-Ausgabe von



www.muetter.besondere-kinder.de



beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Pränataldiagnostik (PND) unter dem Motto:



Pränataldiagnostik - Was bedeutet sie für Mutter und Kind?

Segnungen - Risiken - Nebenwirkungen



Liebe Grüße

Dorothea Wolf-Stiegemeyer

www.muetter.besondere-kinder.de


von Teddy am 26.11.2003 05:45
wenn es um bioethik geht, dann geht es auch um die Psychiatrie.

Ich wünschte, das Thema würde auch auf dieser Web-Site hier etwas mehr Beachtung finden.



*



Die Psychiatrie versucht seit langem biologische Ursachen für psychische Störungen ausfindig zu machen. Allen Erfolgsmeldungen zum Trotz ist das bislang nie wirklich gelungen. Alle bisher verdächtigten Gene mussten kleinlaut rehabilitiert werden. Unabhängig davon gilt als gesichert, dass psychische Krankheiten vielerlei Ursachen haben(Stichwort- Vulnerabilität). Sollten eines Tages tatsächlich mit-"schuldige"

Gene gefunden werden, werden Ärzte künftig wohl auch Schwangerschaften verhindern oder beenden wollen, wenn der blosse Verdacht besteht, dass es irgendwann zu psychischen Krankheiten kommen könnte.

Derweil müht sich die Psychiatrie noch durch Früherkennung den möglichst vorbeugenden(!) Dauereinsatz von Psychopharmaka durchzusetzen.



*



Zitat:

Prof. Dörner: "Wir verwandeln den seelisch leidenden vorübergehend in einen hirnorganisch kranken Menschen,

bei der EKT nur globaler, dafür kürzer als bei der Pharmakotherapie"



EKT = Elektro-Krampf-"Therapie"

Das ist üblicherweise eine Serie von gezielten Auslösungen von epileptischen Anfällen! Bei jedem epileptischen Anfall wird das Gehirn unwiderruflich geschädigt. Wie also kann eine globale Hirn-Schädigung durch EKT nur vorübergehend sein?

Wie kann eine man bei - oft jahrezehntelanger - Pharmako-Dauer-Therapien - die immer Hirnschäden verursacht - von vorübergehenden Schädigungen sprechen?





Biologische-Sozial-Psychiatrie!

(das "Sozial" hat weniger mit sozialer Einstellung als

vielmehr mit psychiatrischer Behandlung sozialer Problemfälle zu tun. Psychiatrie ist schliesslich auch unverzichtbare Ordnungsinstanz.



*



Nach dem letzten Entwurf zur Änderung des neuen Betreungsrechts sind künftig ambulante Zwangsbehandlungen möglich! Dieser Passus wurde erst nach der Verbändeanhörung am 6.11. in den Gesetzentwurf aufgenommen(!).



Das Gesetz wird im Dez. im Bundesrat beraten. Da es von den Ländern gemeinsam erarbeitet wurde,ist es so gut wie beschlossen und kann dann im neuen Jahr in Kraft treten. Jeden kann es treffen!

Es bleibt nur wenig Zeit gegen die weitere Aushebelung von Grundrechten für psychisch Kranke aufzubegehren, wozu ich hiermit dringend aufrufe!



Bürgerfragen rund um die rechtliche Betreuung werden am Mittwoch, 26. November 2003 von 12:00 bis 13:00 Uhr von Experten beantwortet. Diese Informations- und Fragestunde wird organisiert von Call NRW, Bürger- und ServiceCenter der Landesregierung und dem Justizministerium und stellt die Vorsorgemöglichkeiten in den Mittelpunkt der Beratung rund um das neue Betreuungsrecht und dessen Auswirkungen. Betroffene und Angehörige können die Experten direkt unter der Telefonnummer 0180 3 100 110 (0,09 Euro/min) oder im Chat unter www.callnrw.de erreichen.



Gruss

Teddy












von nicole aus Subzow am 24.11.2003 12:00
na ihr assi s!ihr seid doch alle nich ganz dich.wegen euch ideoten müssen wir son scheiß in der Schule machen!!!!
Kommentar:
Liebe Nicole, ich glaube nicht, dass ihr wegen uns bioethische Themen im Unterricht behandelt, sondern vielmehr deswegen, weil es Themen sind, die früher oder später euch alle angehen werden. Vielleicht weißt du momentan noch nichts damit anzufangen und fragst dich, was das alles soll. Vielleicht aber kommst du zum Nachdenken und machst dir deine eigenen Gedanken, in welcher Welt eure Generation in 10, 20 oder 30 Jahren leben wird bzw leben will. Spätestens, wenn du selber von den Themen der Bioethik direkt oder indirekt betroffen bist, wirst du es wissen. Und dann kann es sicher hilfreich sein, sich schon im Vorfeld damit auseinandergesetzt zu haben. Denk mal darüber nach, bevor du uns als "Assi", "Idioten" und "nicht ganz dicht" beschimpfst. Grüße C.F. Webmaster

von Dr. med. Claudia Kaminski aus Köln am 31.10.2003 20:32
Liebe Bianca - ich bin Ärztin (Gyn-Gebh.) und sehr gern bereit mit Dir über die Diagnose Trisomie 13 Deines Kindes zu sprechen.

Ruf mich an - oder schreib mir bitte! 0172 2353550

Alles Gute und liebe Grüße, Claudia Kaminski

von Walter Schrader, KALEB e.V. aus Berlin am 31.10.2003 16:12
Liebe Bianca,

vielleicht wäre es hilfreich, einmal Kontakt aufzunehmen mit einer Spezial-Tagesklinik in Dresden: Dr. Gunther Mehner, Dresdner Straße 9, 01474 Weißig, Tel. 0351/26 90 598/99

Sie können auch gern einen Gruß von mir bestellen.

Wir beten für Sie!

Wenn noch Fragen sind, können Sie uns gern mailen info@kaleb.de oder anrufen 030/44058866 (ab Dienstag wieder)

Alles Gute und herzliche Segensgrüße

Walter Schrader

von Mechthild Löhr aus Königstein i.Ts. am 31.10.2003 10:38
Liebe Blanca,



gerne würde ich Dir helfen und konkrete Vorschläge machen. Ich bin in der Lebensrechtsbewegung aktiv und kenne viele Leute, die sich intensiv mit Trisomie 21 auseinandergesetzt haben. Bitte rufe mich an oder maile mir unter:

06174 933577 oder 933677 oder m.loehr@loehr.de

Herzliche Grüße

MEchthild Löhr

von Blanca369 aus in Sachsen am 30.10.2003 17:26
Soll man ein Ungeborenes Kind austragen, wenn es gar keine Überlebenschancen hat???

Die Diagnose für mein Kind lautet Trisomie 13, ich bin in der 21. Woche.

von Mareike aus berlin am 18.10.2003 17:12
wo ist denn die mail vom 26.09.03?? besser gesagt wo find ich die??

vielen dank schon mal

von ergenc alev am 16.10.2003 21:37
ich bin enttäuscht darüber das man die menschenrechte einfach nicht beachtet,denn auch ein embryo hat das recht zu leben und wir haben nicht das recht das zu entscheiden!Das kann nur gott entscheiden!!!

von Mareike aus Berlin am 20.09.2003 15:35
Hi

ich möchte etwas fragen ich soll im Philosophiekurs einen Vortrag über Bioethik halten eure Seite ist sehr informativ!!!

Jedoch würde ich gerne wissen was dieses Referat unbedingt beinhalten sollte!!!

Es würde mich freuen wenn ihr mir weiter helft!!

Schöne Grüße aus Berlin!!
Kommentar:
Liebe Mareike, zur Beantwortung siehe meine Mail vom 26.09.03. Viele Grüße C.F.

von Chris aus Austria/Germany am 01.08.2003 11:05
Danke und Gottes Segen für Euren so wichtigen Dienst an der Menschheit!

von Paul Kramer aus München am 16.07.2003 12:32
Super seite, macht weiter so

von Martin Wachsmuth aus Köln am 28.02.2003 21:57
Ich möchte mich für das hervorragende Informationsportal "Kritische Bioethik" bedanken. Ich kenne keine bessere Informationsquelle zu diesem Thema.

von Benedikt am 16.01.2003 13:57
Aus der Berichterstattung von Radio Vatikan:

Alle Formen des Klonens am Menschen verbieten!

Die deutsche Bundesregierung will jetzt doch alle Formen des Klonens am Menschen verbieten. Das sagte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zusammen mit Frankreich will Deutschland therapeutisches wie reproduktives Klonen gleichermaßen in einer UNO-Konvention ächten lassen, so die Staatsministerin. Dieser Ansicht ist auch der Frankfurter Philosoph Jörg Splett. Er ist sogar der Meinung: das therapeutische Klonen ist vom Prinzip her noch klarer zu verwerfen als das Klonen zur Herstellung von Menschen aus erwachsenen Zellen. Denn das therapeutische Klonen baut ganz auf der Tötung menschlicher Embryonen auf. Das von anderen – im Ethikrat vertretenen – Philosophen vorgebrachte Argument der möglichen Hilfe für kranke Menschen zieht nach Ansicht von Splett nicht.



Gute Arbeit - würde ich mal sagen.

von Sigrun Hopfensperger aus Raesfeld am 29.12.2002 19:59
Angesichts der sich nun überschlagenden Ereignisse in der Presse rund um die Geburt des angeblich ersten geklonten Menschen, habe ich meine Linkrubrik "Gewalt durch Wissenschaft" im Anti-Gewalt-Online-Netzwerk aktualisiert und links, speziell dieses Thema betreffend, hinzugefügt. Dabei habe ich auch Ihre Webseite, die sich mit Fragen rund um die Bioethik kritisch auseinandersetzt, verlinkt. Viel Erfolg weiterhin

Ihre Sigrun Hopfensperger

von Boenecke Waltraut aus Bad Oeynhausen am 28.12.2002 18:20
Wer nicht begreift das Klonen von Menschen, der letzte Schritt ist zur Vernichtung der menschlichen Rasse ist. Und wer nicht begreift das diese angebliche Fortschritt ein Rückschritt in die Barbarei ist. Darf sich weder Mensch noch Wissenschaftler nennen.

Aber das sich Deutschlad schwer tut bei einem klaren Nein zu bleiben, wunder niemanden bei einem Kanzler der nicht mal an Gott glaubt.

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