Willkommen im Gästebuch!
Wir freuen uns über Anregungen und Kritik zu unseren Veranstaltungen. Schreiben Sie auf, was Sie an den Foren gefreut oder geärgert hat oder welche Fragen Ihnen unbeantwortet geblieben sind. Je kürzer, je besser. Texte mit beleidigendem Inhalt werden wir allerdings sofort löschen.

(Insgesamt 111 Einträge)

von Arnd Henze am 27.04.2012 16:23
Q Stefan Fricke:Ein Wahlforum wird es diesmal nicht geben. Ich bin dabei, von Köln nach Berlin zu wechseln und schaffe nur noch eine letzte Veranstaltung. Das 111.Forum wird sich am 15.5. noch einmal mit den Umbrüchen in der arabisch-islamischen Welt beschäftigen. Hoffe, dass auch dieses Thema Ihr Interesse findet. MfG Arnd Henze

von Stefan Fricke aus Köln-Dellbrück am 20.04.2012 02:57
Hallo, wird es eine Runde zur Landtagswahl geben? Werden nur die im Landtag vertretenen Parteien eingeladen oder auch aussichtsreiche Newcomer?

von andreas palm aus hürth am 07.07.2011 16:23
In Hürth wird zZ ein zweites Gas-u Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk gebaut. Die ABwärme wird wieder nicht genutzt. Die Hürther Haushalte beziehen zu 50% Fernwärme. Ebenfalls der Kölnberg und Toyota in Marsdorf. ZZ wird die Wärme aus einem Braunkohlenkraftwerk bezogen. In naher Zukunft durch ein Biomassenkraftwerk(zB Holzschnitt).


von Robert Langen am 22.02.2011 09:58
Zur Diskussion:

Die Furcht der Europäer vor einer Machtübernahme durch die Islamisten ähnelt der Furcht vor der Ausbreitung des Kommunismus.

Die arabischen Völker möchten endlich in Freiheit leben und nicht mehr so arm(selig) wie bisher. Mindestens in Tunesien, das ich ziemlich gut kenne, haben die Leute auch das Zeug dazu. Das Land ist in Afrika führend im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie im wirtschaftlichen Wachstum.

"Hilfe zur Selbsthilfe" - also eine Art Marshallplan der EU - wäre eine Investition, die die Magrheb-Länder zu den besten Nachbarn Europas machten könnte. Da sollten wir nicht kleckern, sondern klotzen. Auch der europäischen Wirtschaft täte das - nebenbei (!) - ganz gut. Und Islamisten hätten in Freiheit und fortschreitendem Wohlstand keinen Nährboden - ebensowenig wie früher die Kommunisen.

Freundliche Grüße
Robert Langen

von Peter Heim am 23.09.2010 10:21
Lieber Arnd Henze,

leider kann ich nicht kommen. Donnnerstagsabends trifft sich unsere Elterninitiative. Ich hätte sonst gerne etwas zum Thema Schulgründung, Bürgerbeteiligung und Parteien berichtet.

Wie Sie vielleicht wissen, haben wir in Nippes Ende Mai 2009 die Elterninitiative Ge.Ni.Al (Eine Gesamtschule für Nippes für Alle) gegründet und sie unter günstigen Umständen (Kommunal-, dann Landtagswahl) mit Hilfe der Parteien zu einem erfolgreichen ersten Ergebnis geführt:
Seit Sommer ist die GE Nippes mit 120 Kindern an den Start gegangen! Nach 28 Jahren Stillstand (letzte Gründung 1982) endlich eine neue Gesamtschule!

Dabei waren und sind die Anmeldewünsche für die Kölner GE seit vielen Jahren hoch, die Zahl der Ablehnungen aber ebenfalls.
Die Parteien kamen seit Jahren nicht in die Pushen trotz der klaren Faktenlage. Es bedurfte eines Katalysators,dazu der Kommunal-und Landtagswahl. Uns ging es dabei wie dem Surfer, der die richtige Welle erwischt hat. Etwas Glück ist immer mit dabei.

Nun geht es um Standort und Bau der neuen Schule. Und hier wird es erheblich schwieriger. Vielleicht wird ja nun langfristig aus der beabsichtigten Gesamtschule Nippes eine Gesamtschule Longerich, zu der 90% der Kinder, weil aus dem Zentrum des Bezirks kommend, 20-25 Minuten unterwegs sind. In der Ausgabe des Stadtanzeigers von letzten Samstag steht dazu ein Artikel.

Diese Woche war wieder Schulausschusssitzung. Als Initiative hat man dort leider kein Rederecht, genausowenig wie in der Bezirksvertreterversammlung der Bezirke.
Es obliegt dort z.B. dem Bezirkvorsteher, Bürger als "Betroffene" reden zu lassen. Aber wer ist "betroffen" bei einer Schulneugründung und anschließender Standortverlagerung? Nur die Eltern, die ihr Kind bereits dort angemeldet haben? Die Schulleitung? Die Schulkonferenz? Oder auch diejenigen, die in den nächsten Jahren eine Anmeldung beabsichtigen? Das ist bei einer Neugründung die große Mehrheit der Eltern. Auch dies ein Aspekt zum Thema "Bürgerbeteiligung".

Es geht in Zukunft um die Frage: Wie können Eltern sich in die Schulentwicklungsplanung ein"klinken"? Längeres gemeinsames Lernen steht auf der Agenda.

Ich wünschen Ihnen/Dir viel Erfolg bei der Veranstaltung!

Mit freundlichen Grüßen Peter Heim


von Klaus G. aus Bergisch Gladbach am 17.09.2010 23:30
Hallo! Möchte mal daran erinnern, dass wir in Bergisch Gladbach mit einem Bürgerbegehren das "Crossborder Leasing" verhindert haben. Das wurde uns damals als Super Deal für die Stadt verkauft. Dabei war es ein mieser Taschenspielertrick, der anderen Kommunen Millionenverluste gebracht hat. Aber die Verantwortlichen hatten damals nur die Euro-Zeichen auf der Stirn. Soll niemand sagen, die Bürger seien nur kleinbürgerliche NEIN-Sager.

von Thilo M. aus Köln am 17.09.2010 18:20
Lieber Herr Henze, über die Einladung zum nächsten "Dellbrücker Forum" habe ich mich sehr gefreut. Ich habe schon häufiger Ihre Diskussionen besucht und bin immer wieder sehr angetan von der sachlichen Atmosphäre, in der die Referenten und das Publikum miteinander ihre Argumente austauschen. Das ist auch ein Erfolg Ihrer Moderation. Den Dank und meine Anerkennung wollte ich Ihnen schon immer mal ausrichten. Deshalb wünsche ich Ihnen auch für das Forum "Mehr Demokratie oder Dagegen-Gesellschaft?" ein gutes Gelingen. Ihr Thilo M.

von Sylvia Stolz aus Berlin am 04.04.2009 17:28
Lebensfreude Frieden und Wohlstand, daß ist unser geliebtes Deutschland!
w w w . z d d . d k

Angst, Nato-Kriege und Armut, sind die gehasste Fremdherrschaft US-BRDisrael-Brith und ihr Räubertribut!
w w w . z d j . s e

von thomas w. aus köln am 24.03.2009 21:25
Lieber Herr Henze, so schön Ihre Foren in der Dellbrücker Kirche auch sind - für Köln ist es gut, dass Sie Ihr nächstes Forum diesmal mitten in der Innenstadt veranstalten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf diese Weise noch einmal ganz viele neue Menschen erreichen. Machen Sie das ruhig öfter. Und wenn der NATO-Abend so gut wird wie all die anderen Diskussionen bei Ihnen, dann werden sicher viele danach auch nach Dellbrück kommen. Ich wünsche Ihnen und dem Publikum noch viele gelungene Dellbrücker Foren.

von Chris N. aus Ingolstadt am 17.02.2009 11:09
Moderator Arnd Henze konfrontierte im Dellbrücker Forum am 9.2.2009 das Podium mit den eklatanten Umfrageergebnissen Afghanistan 2009. Die USA vertreten durch Prof. James Davis zeigten die Absicht für einen Strategiewechsel. Meiner Meinung nach, werden die daraus folgenden Aktivitäten (30.000 weitere US-Soldaten, Akzeptanz der Korruption, Manipulation der Präsidentschaftskandidaten und vermutlich auch der Wahlen zur neuen Zentralregierung in diesem Jahr 2009) noch tiefer in die Sackgasse führen. Die NATO wird an der Afghanistanfrage zerbrechen. Die Friedensinitativen gegen NATO-Gipfel im April sind so zahlreich wie nie zuvor. Der deutsche Sonderbeauftragte für Afghanistan Bernd Mützelburg, im Alleingang des Auswärtigen Amtes berufen, wird die notwendige Koordinierung zwischen BMI, BMZ, BMVg, BKanzlA und AA wegen Verstimmung nicht erreichen. Der Einfluss von Saudi-Arabien wurde bisher gar nicht beleuchtet. Der kritische Bundeswehrsoldat Neumann im Publikum ist wesentlich zu kurz angehört worden. Die Konzepte von Prof. Andreas Buro, Dr. Reinhard Erös und Peter Scholl-Latour werden durch die Politiker wenn überhaupt nur halbherzig wahrgenommen. Die Lobbyisten Rüstung, Industrie, Pharma, Öl & Co. stellen weiterhin sicher, dass Afghanistan auf ferne Sicht (30-50 Jahre) durch Steuerbillionen Europas und Nordamerikas ausgehalten wird. Afghanistan muss im Interesse aller Steuerzahler Wahlkampfthema werden!
Großes Lob an Organisation und Durchführung des Forums! Weiter so!

von Jochen B aus Köln am 02.02.2009 13:49
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Diskutanten auf dem Podium für das Debakel in Afghanistan rechtfertigen werden - und was sie vorschlagen, um die Verhältnisse dort zu verbessern. Ich habe aber noch eine Anregung für Ihr Forum: laden Sie doch Soldaten der Bundeswehr ein, die in Afghanistan Dienst geleistet haben - die können uns dann aus erster Hand erzählen, wie sinnvoll oder sinnlos ihr Einsatz dort ist.

von Jens M. aus Berlin am 04.12.2008 16:30
Super Seiten..

hier gibt es eine gute Bewerbungssoftware...

(der Programmierer war für alle 540 Rechenzentren der Agentur für Arbeit zuständig)

die FREE Betaversion zum Bewerbungen schreiben gibt es jetzt wohl nicht mehr.. dafür aber ein paar gute Neuerungen der Job Software.

Auch für unbegrenzt viele Bewerber... Bewerbungsdeckblätter, Bewerbungsanschreiben, Lebensläufe, Qualifikazionsprofile zzgl. unbegrenzte Jobbörsen Datenbank

Die Software ist wohl auch in einigen Berufsbildungszentren, Fortbildungsakademien, Weiterbildungszentren, Arbeitsagenturen, Akademien, Schulen,... im Einsatz und kann aber auch für einzelne Bewerber genutzt werden.

http://www.bewerbungsshop24.de/shop/index.php?sid=fc9c2e9bdac4f6554abd89507a1b180a&cl=details&cnid=ded47950bbfb4d8c5.76335662&anid=c6a492b3625e94979.60205780

von Prof. Dr. Helmut Werheit aus Köln-Dellbrück am 25.02.2008 09:59
Im heutigen Forum "Wer schafft Frieden im Irak" interessiert mich die Stellungnahme der Referenten zu folgender Frage:
Es ist bekannt, dass die Türkei im eigenen Land unter dem Vorwand, PKK-Rebellen anzugreifen, in Wirklichkeit bei ihren Militäraktionen bevorzugt die kurdische Zivilbevölkerung attackiert. Muss man dies beim Einfall der Türkei in den Nordirak genau so sehen?

von Marlene Winter aus Köln-Klettenberg am 20.02.2008 20:00
Lieber Herr Henze, nach allem, was George W. Bush im Irak angerichtet hat, werden die Menschen bestimmt keinem Amerikaner mehr zutrauen, dort Frieden zu schaffen. Die Bilder von Abu Ghraib werden noch viele Jahre den Hass auf den Westen am Leben erhalten. Kann die UNO wieder helfen? Oder ist ihr Ruf bei den Irakern auch zerstört? Ich finde Ihr Thema sehr wichtig, aber ich weiß nicht, ob es wirklich eine Antwort auf Ihre Frage "Wer schafft den Frieden?" gibt.

von wise guy am 27.12.2007 11:00
wünsche mir für das neue jahr viele weitere Dellbrücker Foren. Gibt es schon einen neuen Termin? Happy New Year!

von Multikulturelle Frauengruppe Köln aus Köln am 04.12.2007 19:42
An alle, die zur Weihnachtsfeier der internationalen Frauengruppe kommen wollten:

Leider muß die für den 12.12. geplante Weihnachtsfeier ausfallen.

Statt dessen gibt es am Sa. 26.01.08 oder So. 27.01.08 ab 16 Uhr große Jahres-Begrüßungsfeier mit allen Freunden und Bekannten ( hierbei sind auch Männer willkommen ) im KALKER TREFF ! ! !

Die Adresse ist: Rolshover Str. 7-9, 51103 Köln

Bitte schickt mir bei Interesse eine Mail oder ruft Davorka unter 0221 / 830 54 81 an, damit wir Euch dann informieren, an welchen Tag die Feier stattfindet.

Natürlich gibt es die aktuellen Informationen, wie üblich, auch auf http://www.beepworld.de/members/multikulti-frauentreff

Liebe Grüße,
Astrid

Sorry, daß es so kurzfristig kommt, aber manchmal geht halt alles drunter und drüber.

von Helmut Bückmann aus Köln-Dellbrück am 21.11.2007 13:14
An der Jubiläumsveranstaltung zum Thema "Wie belastbar ist unsere Demokratie?" kann ich leider nicht teilnehmen. Ich hätte eine Frage an Herrn Baum gehabt: Herr Baum (Bundesminister a. D. in grauer Vorzeit, kurz und bedeutungslos) zum Thema im Stadtanzeiger vom 8.11.2007: "Wir müssen es uns abgewöhnen, mit demokratischen Mitteln über Kunst zu entscheiden". Da kann doch Frau Mikich wieder in bewährter Weise betroffen, empört und angeekelt dreinschauen. Respekt für Herrn Röttgen, dass er sich in dieser Umgebung stellt!

von Harald Fellner aus Köln am 18.10.2007 20:41
Glückwunsch Dellbrücker Forum und allen, die dieses Jubiläum möglich gemacht haben!
Ich freue mich auf die nächsten 100 Foren.

von wolfgang schröder aus Köln am 24.08.2007 17:43
Ich lese gerade die Einladung zum Forum "Festung Europa?" und will Ihnen sagen, dass ich dieses Thema sehr gut gewählt finde. In der Politik wird fast nur noch über die Zuwanderung von Topleuten für die Wirtschaft geredet - und gegen die Millionen Flüchtlinge baut man Mauern.

von Monika Schwamborn aus Köln am 17.05.2007 12:30
Guten tag,
wir haben im Jahr 2004 unsere Mutter verloren. Sie starb an Kehlkopfkrebs. Dies wurde im Jahr 2002 festgestellt.

Unsere Mutter hatte schon seit langer Zeit eine Patientenverfügung. Diese
wurde von den Ärzten im Krankenhaus Holweide akzeptiert.

So hatte unsere Mutter, wie sie es sich gewünscht hat, einen würdigen Tod. Sie starb in unseren Armen.

Meine Schwester und ich fühlten uns in den letzten vier Monaten im Krankenhaus von den behandelnden Ärzten unserer Mutter sehr gut betreut.

Meine mutter war die Vorsitzende von den GRAUEN PANTHER in Köln.
Dort wurden semirare zur Patientenverfügung abgehalten.

Der Tod ist für jeden unausweichlich und und die Würde des Menschen unantastbar.

Herzliche Grüße
Monika Schwamborn

von Arnd Henze aus Köln am 29.04.2007 13:20
Unser Forum "Was hilft gegen Jugendgewalt?" hat ein ungewöhnliches breites Echo gefunden. Über viele zustimmende Reaktionen - im persönlichen Gespräch, per Mail oder im Gästebuch - habe ich mich ebenso gefreut wie über kritische Rückmeldungen. Noch in der vergangenen Woche erschienen weitere ausführliche Berichte in der Presse.

Mit der Veröffentlichung verschiedener Leserbriefe ist auch die Diskussion im Kölner Stadtanzeiger zu einem Abschluss gebracht worden. Ich denke, es bleibt bei der Beurteilung journalistischer Beiträge wichtig, zwischen objektiven Fehlern und subjektiven Bewertungen deutlich zu unterscheiden. Die Redaktion hat einen - vor allem für die betroffenen Jugendlichen - gravierenden Fehler schnell und sorgfältig mit einer Richtigstellung korrigiert. Und sie hat mit dem Abdruck einer Reihe von Leserbriefen dem Widerspruch gegenüber den befremdlichen (aber legitimen) Wahrnehmungen des Reporters breiten Raum gegeben (s.unten). Nicht nur für die Jugendlichen aus Finkenberg war das eine wichtige und im Ergebnis hoffentlich ermutigende Erfahrung.

Unter den vielen Rückmeldungen im Gästebuch hat mich übrigens der Eintrag von Tarik - einem der drei Jugendlichen, die ich beim Forum befragt habe - besonders gefreut.

Ich sehe das Forum zur "Jugendgewalt" als Ermutigung, in Zukunft noch häufiger Themen aufzugreifen, die das Zusammenleben in unserer Stadt unmittelbar betreffen. Umso mehr, als der Termin am ersten Schultag nach den Schulferien und bei Biergartenwetter extrem ungünstig war und Beteiligung und Resonanz trotzdem so gut.

Zunächst aber freue ich mich auf das Forum zu "Patientenverfügungen" am 30.Mai. Ich fände es toll, wenn das Gästebuch auch weiter vor und nach den Veranstaltungen für Fragen, Anregungen und Kritik genutzt würde.

von Dietrich Brandt aus Köln am 29.04.2007 11:49
Dieser Leserbrief wurde am 28.4. im Kölner Stadtanzeiger abgedruckt:

"Das "Dellbrücker Forum" bemüht sich mit sehr großem Erfolg, sachlich und kompetent Themen mit interessanten Diskussionsteilnehmern zu behandeln. So geschah es auch am Montag, dem 16. April, in der Christuskirche in Köln-Dellbrück. Die anschließende Berichterstattung im Kölner Stadt-Anzeiger am 18.04. gab den Verlauf der Diskussion nicht treffend wider. Die Befragung der Jugendlichen durch den Diskussionsleiter Arnd Henze fand ich aufschlussreich, so dass das Publikum einen Einblick in die kulturelle Umgebung bekam. Diese aber aufgrund der Äußerungen als Kriminelle zu bezeichnen, die auch noch von den Anwesenden Beifall bekommen hätten, ist schlichtweg falsch. Der Beifall galt der Offenheit, mit der die Jugendlichen sich den Anwesenden gezeigt hatten, nicht aber für deren Taten, die zwar nicht in Ordnung aber noch fernab von Kriminalität lagen. An diesem Abend wurde unter anderem über die hohe Verantwortung der Medien bei der Berichterstattung über Jugendkriminalität gesprochen. Diesen Anspruch hat Herr Norbert Ramme leider nicht erfüllt. Es ist ein kompliziertes Thema, das mit viel Sensibilität behandelt werden muss und da gab der Schlusssatz "Gut, dass man wieder mal darüber gesprochen hatte", zu großem Ärger Anlass.

Dietrich Brandt, Köln

von Pfarrer Otmar Baumberger aus Köln-Dellbrück am 29.04.2007 11:46
Dieser Leserbrief zur Berichterstattung über das Forum "Was hilft gegen Jugendgewalt" erschien am 28.4. im Kölner Stadtanzeiger:

"Seit nunmehr 15 Jahren hat sich in nahezu 100 Dellbrücker Foren eine Sprachkultur entwickelt, die von Moderator Arnd Henze maßgeblich geprägt worden ist: Die Redebeiträge ganz unterschiedlicher Menschen zu brisanten gesellschaftlichen Themen sind nicht nur geduldet, sondern in der Diskussion erwünscht.

Auch bei dem sehr konzentrierten Forum über Jugendgewalt gelang dies dem Moderator auf einfühlsame Weise. Er brachte betroffene Jugendliche mit uns ins Gespräch über ihre Erfahrungen auf der Straße. Er zollte ihnen, wie auch die anderen Anwesenden, Respekt, dass sie sich überhaupt getraut hatten, darüber vor so vielen Menschen in einer Kirche zu sprechen.

Dabei wurden ihre Erfahrungen gerade nicht „bagatellisiert“, wie der Artikel über das Dellbrücker Forum den Eindruck vermittelt, sondern erst durch die Einbeziehung der Jugendlichen selbst konnte sinnvoll über Machoverhalten und Wege zu neuen Umgangsformen gesprochen werden.

Es war darum nicht nur „mal gut, dass man wieder mal darüber gesprochen hatte“, sondern dieser Abend hat vielen Anwesenden neuen Mut vermittelt auf einem Weg hin zu einem sensibleren Umgang mit Jugendlichen und ihren Fragen an unseren Lebensstil."

von Ute und Hans-Egon Schmitz aus Köln-Holweide am 21.04.2007 18:56
Wir fanden das Dellbrücker Forum gut, aber der Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.4.2007 "Es geht nur ums gewinnen, egal wie“ – Dellbrücker Forum diskutiert über Jugendgewalt und Jugendkriminalität und „Sozialarbeiter in die Schulen“ hat uns geärgert.

Deshalb dieser Leserbrief, der vielleicht ja doch noch in der Zeitung veröffentlicht wird!

„Gut, dass man wieder mal darüber gesprochen hatte“ – so der etwas hämisch klingende Schluss des Artikels – schlecht, wie der Kölner Stadt-Anzeiger über diese Veranstaltung berichtet. Der Bericht rückt Moderation, betroffene Jugendliche und Podiumsteilnehmer teilweise in ein schiefes Licht. Wenn es dem Moderator gelang, dass sich Jugendliche authentisch und in ihrer drastischen Sprache über ihre persönliche, teils kriminelle Situation äußerten – was ihnen offensichtlich an diesem Ort und vor diesem Publikum nicht leichtfiel -, so haben die meisten Teilnehmer dies wohl nicht als „Bagatellisierung“ ihrer Straftaten oder „Selbstdarstellung“ empfunden, sondern als Anstoß einer ehrlichen und kritischen Diskussion, etwa über den Ehrbegriff der jungen Leute. Und wenn es der Streetworker Franco Clemens schaffte, diese Jugendlichen aus dem „Problemstadtteil“ Porz-Finkenberg (seinerzeit dem KStA eine zehnteilige Serie wert!) zur offenen Teilnahme am Dellbrücker Forum zu bewegen, so ist das doch ein Erfolg „anpackender“ Sozialarbeit, die in Ihrem Kommentar gerade gefordert wird. Auch wenn es kein Patentrezept gibt: Neben der berechtigten Forderung nach Schulsozialarbeitern ist es auch wichtig, miteinander zu reden (und nicht nur übereinander), und dazu bot der Abend in der Christuskirche eine gute Gelegenheit.


Mit freundlichen Grüßen
Ute und Hans-Egon Schmitz

von Wolfgang Schröder aus Köln am 21.04.2007 15:24
Ich habe vorhin den Eintrag von Tarik, einem der Jugendlichen aus Finkenberg, gelesen. Ich meine zwar, dass Prof. Pfeiffer seine Vergleiche anders gemeint hat, bin aber sehr beeindruckt, wie sehr die Jugendlichen an dem Abend Anteil genommen haben. Deshalb ärgere ich mich noch mehr über den zynischen Bericht von Herrn Ramme, der in dem Satz gipfelt "Gut, dass man mal wieder drüber geredet hat". Was denn sonst? Hätte man sich besser mit den Jugendlichen prügeln sollen? Vielleicht hat den Reporter ja geärgert, dass an dem Abend niemand "mit Schaum vor dem Mund" diskutiert hat - genau so, wie es sich der Polizist auf dem Podium am Anfang gewünscht hat.
Die wichtigste Aufgabe der Gewalt-Prävention besteht doch darin, Jugendlichen zu zeigen, dass man sich mit Worten viel mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung verschaffen kann als mit den Fäusten. Wie kann man dann dem Moderator Arnd Henze einen Vorwurf machen, wenn er den Jugendlichen "Respekt" dafür bescheinigt, wenn sie genau das versuchen? Und der Sozialarbeiter konnte DAFÜR zu Recht stolz auf seine Jungs sein. Er hat schließlich auch mehrfach erzählt, wie er mit Jugendlichen Klartext redet, wenn sie Mist gebaut haben.
Ich war auch zum ersten Mal bei einem Dellbrücker Forum und war sehr beeindruckt, wie natürlich und respektvoll der Moderator mit den vielen unterschiedlichen Menschen auf dem Podium und im Publikum geredet hat - egal ob Professor, Kinderarzt oder den Jugendlichen.

von Norbert Owtscharenko aus Köln am 21.04.2007 12:01
Guten Tag,
wie schon bei der "Diskussion" angesprochen, war die Diskussion nicht
offen für die "wahren" Ursachen der Jugend-Gewalt" !
Wenn ich die Tatsächlichen Ursachen für die "Jugend-Gewalt" erlebe, so
bleibt nur die Unmöglichkeit, in dieser Gesellschaft einen zuverläßigen
Lebensplan zu entwerfen !
Es wurde nie die absolute Unmöglichkeit der Arbeit für alle angesprochen!
Auch ist in dieser Gesellschaft das bürgerliche Engagement für soziale
Fehlentwicklungen absolut mangelhaft,
wie soll da ein Jugendlicher angepaßt oder unauffällig sich entwickeln
können ?

von Prof. Dr. Christian Pfeiffer aus Hannover am 20.04.2007 22:56
Lieber Herr Henze,

was Herr Ramme im Kölner Stadtanzeiger über die Aussagen der drei Jugendlichen berichtet, entspricht nicht den Tatsachen. Zutreffend ist lediglich, dass einer der drei über zwei
zurückliegende eigene Körperverletzungen erzählt hat. Er hat dann
allerdings auch erwähnt, dass er hierfür zweimal vor dem Jugendgericht
gestanden hat. Das wird von Herrn Ramme nicht dargestellt.

Stattdessen behauptet er, die Jugendlichen hätten mit aktuellen
Raubdelikten und anderen Gewalttaten geprahlt und seien dafür vom
Publikum mit Beifall belohnt und vom Moderator mit Respektbekundungen
bedacht worden. Hier war Herr Ramme offenbar auf einer anderen
Veranstaltung. Keiner der drei hat derartige Äußerungen getan. Sie haben
lediglich über ihre Alltagserfahrungen in der Jugendszene berichtet
sowie über die Kultur der Ehre, die dort herrscht. Beifall und
Anerkennung bekamen sie dafür, dass sie insoweit ungeschminkt und
ehrlich geredet haben und den Fragen nicht ausgewichen sind. Der
Polizeidirektor Behrendes saß im Übrigen neben mir auf dem Podium. Mitleidig gelächelt hat er nicht, als die drei über ihre Erfahrungen in der Jugendszene
berichteten. Stattdessen hat er sich darüber offen gefreut (und dies mir
gegenüber auch zum Ausdruck gebracht), dass die drei so ehrlich geredet
haben. Hätten sie konkret mit ihren Gewalttaten geprahlt, wäre er im
Übrigen verpflichtet gewesen, Ermittlungen gegen sie einzuleiten. Aber
dazu hatte er nicht den geringsten Ansatz.

Mit seinem Artikel hat Herr Ramme in doppelter Weise grob gegen seine
Verpflichtung verstoßen, als Journalist wahrheitsgemäß zu berichten. Zum
einen betraf dies die Reaktion des Publikums und des Moderators. Beide
wurden im Grunde als unkritische Dummköpfe präsentiert, obwohl sie doch
nur den Jugendlichen Anerkennung entgegen brachten, dass diese sich den
Fragen gut gestellt haben. Zum anderen hat er aber auch die Jugendlichen
völlig unnötig als Kriminelle dargestellt. Man kann nur hoffen, dass
diesen daraus kein Nachteil erwächst.

Mit den besten Grüßen

Prof. Dr. Christian Pfeiffer
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Direktor

von Tarik aus Porz-Finkenberg am 20.04.2007 15:49
"Es hat mir auch gefallen, aber was ich dumm fand war, das dieser profesor ein 10 jahriges madchen aus bayern mit ein turkischen jungen aus berlin vergleicht hat.

und ausserdem es gibst viele auslander die scheisse bauen. das kann sein.
aber nur weil man das bei uns mehr merkt weil wir nicht viele in deutschland sind kann der professor doch nicht sagen das deutsche 68 prozent mehr chancen aufs gymnasium haben als auslander

80 million deutsche ich wette mit ihnen viele davon sind auch kriminel und
nicht so gut in der schule
und spielen auch baller spiele"

Auszug aus einer Mail von Tarik, einer der drei Jugendlichen, die beim Forum über ihre persönlichen Erfahrungen mit Jugendgewalt gesprochen haben.

von Albert Matthias Fink aus Dellbrück am 18.04.2007 21:03
Obwohl ich ganz in der Nähe der Christuskirche wohne, war ich gestern
erstmals auf einer Veranstaltung des Dellbrücker-Forums und bin
begeistert.
Die Auswahl der Teilnehmer war -wohl wieder einmal- sehr gelungen und
die qualifizierten Beiträge aus dem Publikum, die Sie in gekonnter Weise
einforderten und einbauten, haben mir gut gefallen. Zu diesem Thema
eine spannende Diskussion auf hohem fachlichen Niveau. Herzlichen
Glückwunsch.
Albert Matthias Fink
Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche

von optimist am 17.04.2007 19:18
Kann mich dem Lob für den Moderator nur anschließen!!!

von Hans-Martin S. aus Köln am 17.04.2007 19:00
Den Moderator als "links-ideologisch fixiert" zu beschimpfen, weil er es wagt, einem CDU-Politiker eine kritische Frage zu stellen, ist schon grotesk. Zumal Herr Bückmann den Abend ja als gleichzeitig als "Sternstunde" lobt. Das passt nicht zusammen, denn ohne die Moderationen von Arnd Henze würden die Diskussionen nie so offen und unideologisch laufen, wie es ja wohl auch Herrn Bückmann gefällt. Wenn ich mich richtig erinnere, stammt das Bild von "Fanblöcken, die es im Publikum nicht geben soll" von Arnd Henze. Das ist gestern sehr gut gelungen und dafür bin ich dem Moderator sehr dankbar.

von Vera Sahawi aus Köln am 17.04.2007 15:26
Das Forum gestern war wirklich eine Sternstunde. Und das war vor allem das Verdienst des Moderators. Wie Arnd Henze das hingekriegt hat, so viele unterschiedliche Menschen auf dem Podium und im Publikum ins Gespräch zu bringen, fand ich total bewundernswert. Was das "knüppeldick" angeht: der CDU-Politiker hat doch auf die Frage des Moderators sogar zugegeben, dass er die Parole "Härter durchgreifen" auch zu populistisch findet. Arnd Henze ist nicht ideologisch, sondern einfach ein guter Moderator, der kritische Fragen stellt und trotzdem immer freundlich zu seinen Gästen ist.

von Helmut Bückmann aus Köln-Dellbrück am 17.04.2007 13:53
Der Abend über Jugendgewalt geriet erneut zu einer Sternstunde des Dellbrücker Forums: Hervorragendes Podium und ein Publikum, das sich nicht in Fan-Clubs teilen liess. Nur der "Moderator" machte wie immer kein Hehl aus seiner links-ideologischen Fixierung. Der CDU-Vertreter bekam es knüppeldick ("populistisch&quot ; dafür durfte eine grüne Aktivistin ungebremst ihre minutenlange Agitation in die Diskussionsbeiträge einfädeln.

von Vera Sahawi aus Köln am 16.04.2007 15:49
Mich interessiert, wieviel es kostet, einen Jugendlichen ins Gefängnis zu stecken. Ist es nicht billiger, das Geld für Stellen für Streetworker und Sozialarbeiter an Schulen aus zu geben?

von Herbert S. aus Leverkusen am 15.04.2007 16:42
Die CDU will "härter durchgreifen". Will sie noch mehr Jugendliche ins Gefängnis werfen, damit sie dort erst richtig verrohen? Aus dem Mord im Jugendknast in Siegburg hat man wohl nichts gelernt. Dabei haben alle Politiker ganz betroffen getan, als die Zustände in den überfüllten Knästen ans Licht kam. Mit solchen populistischen Parolen macht sich die CDU unglaubwürdig und nützt nur den Rechtsradikalen.

von Klaus K. aus Köln am 15.04.2007 10:10
In der Politik reden im Moment alle vom Ausbau der Krippenplätze. Da will ich auch gar nichts gegen sagen, denn das ist absolut richtig. Aber die Kommunen sind ohnehin fast pleite und ich sehe die Gefahr, dass das notwendige Geld für kleine Kinder bei den älteren Jugendlichen weggekürzt wird. Dann gibt es noch weniger Jugendzentren und noch weniger Sozialarbeiter an Schulen. Dabei müsste in diesen Bereichen noch viel mehr getan werden. Die Lobby für Kinder ist schon ziemlich klein. Aber die für Jugendliche ist noch viel schwächer.

von Helmut Bückmann aus Köln-Dellbrück am 27.03.2007 00:03
Im vorbereitenden Text zum Abend "Jugendgewalt" bittet Herr Henze um Beteiligung derer, die das "Thema Gewalt und die Angst davor im Alltag
unmittelbar betrifft". Leider meint er damit nur Pädagogen und Jugendliche. Bitte nehmen Sie in dem Zusammenhang auch meine Betroffenheit als Bürger im Rentenalter zur Kenntnis. Ich fahre nicht mehr mit der Straßenbahn und gehe viele Wege nicht mehr zu Fuß. Meine vielfältigen Erfahrungen mit Jugendgewalt und -terror gingen übrigens ausschliesslich von Jugendlichen mit Migranten-Akzent aus. Ich vertraue nicht mehr dem illusionären Geschwätz mancher "Pädagogen"; ich bitte dringend um mehr Präsenz von Ordnungskräften und Polizei (und um die Versetzung mancher Richter in Köln).

von Gabriele Apicella aus Bergisch Gladbach am 28.02.2007 19:35
In unserer Stadt habe ich in dem Ausschuss für Anregungen und Beschwerden (gibt es wohl in jeder Stadt) den Antrag gestellt, eine solare Baupflicht für alle Neubauten und umfassenden Sanierungen einzuführen. Ich denke, mit politischem Willen kann einges bewirkt werden. Es gibt auch schon einige Ansätze dazu, z. B. in Berlin oder in kleineren Orten wie Vellmar u.a. Auch die örtlichen Handwerker würden sicher davon profitieren.

von Arnd Henze am 23.02.2007 16:45
Lieber Herr Feller,
die UN-Studie fordert keineswegs den Ausbau der Atomkraft. Das ist in den Medien zum Teil verkürzt berichtet worden. Die Rolle der Kernenergie im Rahmen des Klimaschutzes war auch bei den Autoren der Studie umstritten - was wiederum zeigt, dass es lohnt, sich diesen Aspekt der Diskussion auch bei uns in Dellbrück besonders genau anzusehen. Herzlich Arnd Henze

von Harald Fellner aus Köln am 22.02.2007 22:34
Heute mittag bekomme ich die Einladung zum Forum "Mit Kernkraft für das Klima?". Und ein paar Stunden später sehe ich in der Tagesschau, dass heute sogar die UN mehr Atomkraftwerke fordert, um die Klimakatastrophe noch zu verhindern. Mir bereitet das große Sorge. Das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber ich frage mich zum soundsovielsten Mal, mit welchem 7.Sinn für den richtigen Zeitpunkt das Forum seine Themen auswählt. Hut ab, Herr Henze!

von Helmut Bückmann aus Köln-Dellbrück am 14.02.2007 00:54
Der Abend über Oekumene lief zu einer theologischen Sternstunde auf. "Eine gute Praxis braucht viel gute Theologie" lernten wir vom (katholischen) Pfarrer Meurer. Das ist ermutigend für viele evangelische Christen! In manchen Gemeinden hat man den Eindruck, es ginge um aggressive Sozialromantik nach Art der Alt-68-er und um "wir sind alle gut drauf" nach Art der Karnevalisten.

Von Katholiken lernen wir: Wichtige Botschaften brauchen Personalisierung in Leitfiguren (man beneidet uns um Huber und Kässmann). Wenn dann eine graue Maus den Spruch vom "allgemeinen Priestertum der Gläubigen" dagegen anführt, ist das sehr durchsichtig.

Durchsichtig ist auch der Spruch "Kirche von unten". In der real existierenden evangelischen Kirche hat in Wirklichkeit die mittelmäßige Mehrheit der Gemeindepfarrer das Sagen. Da wird das unsägliche Zweiklassensystem (üppig honorierter Beamtenstatus der Pfarrer auf Kosten der nicht privilegierten Angestellten) nicht angetastet. Da träume ich von einem mächtigen Hierarchen nach Art der katholischen Kirche, der in dieser Sache aufräumt; das revolutionäre Potential der einfachen Kirchenglieder kann man bei uns nämlich vergessen.

Ich will die Liste nicht weiter verlängern, sondern nur noch mein Resumee nennen: wir evangelische Christen brauchen unbedingt eine lebendige, inspirierende katholische KIrche!

von Gabriele Apicella aus Bergisch Gladbach am 29.11.2006 14:27
nach dem letzte Forum schrieb ich meinem Bundestagsabgeordneten und bat darum, den Beschluß über die Lieferung der U-Boote nach Israel rückgängig zu machen. Als Antwort erhielt ich u.a. den Hinweis, dass wir die wehrtechnische Industrie in unserem Land unterstützen müssen. Welch furchtbare Antwort...

von Carolin S aus Köln am 12.11.2006 09:41
Lieber Herr Henze,
in den Diskussionen um ISAF und Anti-Terroreinsatz war kaum vom Drogenhandel die Rede. Dabei hat der Opiumanbau in diesem Jahr einen Rekord erreicht. Die Regierung Karzai hängt wohl mitten drin und die Bundeswehr muss wegsehen. Ist der Westen direkt oder indirekt mit Schuld, wenn Jugendliche hier in Deutschland an Drogen sterben?
Bitte sprechen Sie dieses Thema auch bei Ihrem Forum an. Vielen Dank!

von Wise Guy am 11.11.2006 14:57
Ist das Zufall oder habt Ihr einen besonderen Riecher? Da sind die Zeitungen voll mit der Bundestagsdebatte zum Afghanistan-Einsatz - und auf Eurer Webside finde ich prompt ein Forum zu dem Thema. Genial! Meine Meinung: finde es richtig, bei diesem Krieg nicht mehr mitzumachen.Gibt es für "Enduring Freedom" eigentlich ein UN-Mandat? Aber das Nein der Grünen klingt auch etwas opportunistisch - was ist denn im Jahr 2006 anders als in 2005, als sie noch in der Regierung waren? Das muss uns Winfried Nachtwei mal erklären.

von Harald Fellner am 09.11.2006 22:51
Ich habe einen ganz anderen Eindruck vom letzten Forum. Ich habe sehr viel gelernt und begriffen, wie sehr das Thema "Nichtverbreitung von Atomwaffen" die Weltpolitik in den nächsten Jahren prägen wird. Und ideologisch oder nostalgisch fand ich die Beiträge gar nicht. Rolf Mützenich war ein sehr glaubwürdiger Politiker und Andreas Zumach hat sehr präzise die Probleme beschrieben. Ich war zum ersten mal bei einem Forum und war erstaunt, wie konzentriert so viele Menschen bei einem so schwierigen Thema dabei geblieben sind. Eine Kirche ist sicher ein sehr ungewöhnlicher Ort für eine politische Diskussion - aber das hat dem Abend eine besondere Atmosphäre gegeben. Großes Kompliment und herzlichen Dank!

von Helmut Bückmann aus Köln-Dellbrück am 08.11.2006 11:07
Der Abend am 6.11.2006 über atomares Wettrüsten plätscherte in hilfloser Geschwätzigkeit dahin. "Experten" profilierten sich wichtigtuerisch als Insider in Sachen deutsch-israelischer U-Boote. Nostalgisch-verzweifelte Versuche der Anknüpfung an die "Friedensbewegung". Dabei hatte die doch vor allem einen "Erfolg": Kommunisten wurden hoffähig in SPD, evangelischer Kirche, WDR und manchen Gewerkschaften - unvergessen die Enttarnung unseres damaligen Landtagsabgeordneten als StaSi-Mann! Immerhin: der Polit-Professor verkündet eindringlich, dass mit Gutmenschentum kein Staat zu machen ist.
Gutgemeinte Empfehlung: Man wähle die Themen drei Nummern kleiner: z.B. "Korruption im Kölner Klüngel" oder "die Schulmisere in NRW nach 40 Jahren SPD und GEW".

von optimist am 30.09.2006 10:01
Bin begeistert, weil ich wirklich viel neues gehört habe. Zum Beispiel, dass China in Zusammenarbeit mit Deutschland führend bei den erneuerbaren Energien werden kann - das macht zumindest ein bißchen Hoffnung. Und was ich auch toll fand: ein Podium mit drei Wissenschaftlern, die man alle sehr gut verstehen konnte (ich meine inhaltlich) und ein Politiker, der überhaupt keine billigen Allgemeinplätze machte. Vielen Dank!

von Helmut Bückmann am 29.09.2006 12:11
Großes Kompliment für den China-Abend!
Meine Wünsche vom 24.9. wurden 120-prozentig erfüllt, meine Befürchtungen traten nicht ein (warum fiel man dann derart aggressiv über mich her?).
Auch eine bemerkenswerte Beobachtung: aus JUSO-Vorsitzenden scheinen neuerdings wieder sehr ernst zu nehmende Politiker zu werden!

von Carolin B. aus Köln am 26.09.2006 19:42
Mich interessiert schon seit langem, warum Deutschland immer noch Entwicklungshilfe nach China gibt. Ist das Land nun eine aufstrebende Wirtschaftsmacht oder ein Entwicklungsland? Und wenn es Armut und ungleiche Verteilung des Reichtums in China gibt: ist dann das Geld aus Deutschland nicht ein sehr bequemer Weg,nichts zu tun?
Ich frage das nicht als Kritik, sondern weil ich diesen Widerspruch einfach nicht verstehe.

von Ute Schmitz am 26.09.2006 14:28
Die Meinung des Herrn Bückmann zu den „Kollekten“ nach dem Dellbrücker Forum ist zum Glück ein Einzelfall. Wer – wie ich – regelmäßiger Besucher bzw. Besucherin des Forums ist, weiß die hervorragende Qualität der Veranstaltung zu schätzen. Dass ein solcher Abend Kosten verursacht, dürfte jedem/jeder einleuchten. Ich unterstütze sehr die Meinung von Arnd Henze und anderen, auch in Zukunft keinen Eintritt zu erheben, sondern auf die Bereitschaft jedes/jeder einzelnen zu setzen, sich freiwillig und im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten an der Kostendeckung des Dellbrücker Forums zu beteiligen.
Und im übrigen: die Veranstaltung lebt nicht zuletzt davon, dass Menschen nicht nur unterschiedlicher Meinung sein dürfen, sie sollen sie auch äußern. Diese Offenheit – auch für unbequeme Fragen – ist gerade ein Markenzeichen des Dellbrücker Forums.
In diesem Sinne: weiter so!

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