Gemeinsames Gästebuch pro-kirchenaustritt und pro-liberal
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(Insgesamt 9 Einträge)

von Uwe aus Nauen am 11.01.2012 21:26
Ein Hallo aus Brandenburg an die antichristliche Gemeinschaft.
Ich bin bis jetzt nicht aus der Kirche ausgetreten, weil ich auch noch nie eingetreten bin. Ich wurde zwar katholisch getauft, aber dafür kann ich ja nichts. Mir ist bewusst, dass ich nach aktueller Rechtslage eigentlich austreten müsste, weil allein die Taufe mich zum steuerpflichtigen Mitglied macht. Allerdings gebe ich seit jeher bei der Frage nach der Kirchensteuerpflicht immer "nein" an und habe demzufolge auch noch keinen Cent gezahlt. Meiner Meinung nach muss es eine Gesetzesänderung geben, wonach jeder mündige und geschäftsfähige Bürger mit Erlangung seiner Volljährigkeit die Wahl hat in die Kirche einzutreten oder auch nicht, quasi wie in jeden anderen Verein, Partei, Club o.ä. So warte ich also auf den Tag, da man die Kirchensteuern meines ganzen Lebens nachgezahlt haben möchte. Ich bin gespannt auf die Klageschrift.
Kommentar:
In der Tat hatte auch mir die Frage gestellt, ob ich überhaupt aus einer Organisation austreten kann, in die ich niemals zuvor FREIWILLIG eingetreten war. Problematisch ist aber, dass das Gericht einen späteren Nichtaustritt als stillschweigende Zustimmung werten könnte, zudem könnte Ihre Angabe auf der Steuererklärung evt. als Steuerhinterziehung gewertet werden. Aber für juristische Fragen bin ich kein Experte und darf auch keine Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich in dieser Frage doch einmal an die Freidenkervereinigung www.ibka.org, vielleicht kann man Ihnen da weitere Tips geben.
Bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung wäre wahrscheinlich ein gang bis zum EU gerichtshof in straßburg nötig.

von Mark aus Paderborn am 30.01.2008 13:14
Ich bin soeben aus der Kirche ausgetreten - allerdings nicht ohne mich vorher um Netz zu informieren. Ich bin Christ, langjähriger Messdiener aus katholischem Elternhaus und habe eine sehr gläubige Mutter. Schon die Angst das meine Mutter von meinem Austritt erfahren könnte hat mich bisher abgehalten - die Fakten über die Verwendung meiner Steuern und die Drohgebärden der Bischofskonferenz gegenüber den austrittswilligen Mitgliedern haben mich aber nun nach 38 Jahren in der katholischen Kirche überzeugt. In Deutschland wird man zu Kasse gebeten und bei Austritt Exkommuniziert - das glauben einem die Spanier noch nicht einmal wenn man es ihnen erzählt.
Deutsche Kirche -> OHNE MICH. Christentum -> ICH bin dabei.

von Golf-Variant aus Niedersachsen am 01.05.2006 10:33
Pfalz:160 Ausgetretene sind wieder Kirchenmitglied
Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea

S p e y e r (idea) – Die Evangelische Kirche der Pfalz ist mit dem bisherigen Verlauf ihrer Wiedereintrittskampagne zufrieden. Innerhalb eines halben Jahres hätten rund 160 Menschen den Weg zurück in die Kirche gefunden, teilte Oberkirchenrat Gottfried Müller (Speyer) mit. Anfang Dezember hatte die Kirche in acht Dekanatsorten Anlaufstellen eingerichtet, damit Menschen unbürokratisch in die evangelische Kirche eintreten können. Eine ungewöhnliche „Werbung für den Kircheneintritt" gibt es in Kaiserslautern: Auf der Rückseite der Eintrittskarten zur Gartenschau nennen evangelische und katholische Kirche Adressen ihrer Eintrittsstellen.

BETREFF MEINER HOMEPAGE
Die ist noch im Aufbau.
Kommentar:
Wenn sich Erwachsene freiwillig für die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche (oder wo auch immer) entscheiden, wären wir Freidenker die Allerletzten, die etwas dagegen hätten.
Doch wenn die Leute wirklich freiwillig so gerne Ihrer Kirche beitreten, wie Sie es berichten, dann könnte Sie doch getrost auf die Kindertaufe verzichten, nicht wahr?
ALSO: Warum übt Ihre Kirche weiterhin Zwang aus, wenn es angeblich auch freiwillig geht?

von Birgit aus St. Georgen am 26.01.2005 15:17
Bevor man einen derartigen Schwachsinn ins Internet und damit in die Öffentlichkeit stellt, sollte man sich vielleicht etwas näher mit dem befassen, was man in einem unverschämt arroganten und besserwisserischen Tonfall niedermacht. Eine wirkliche Ausseinandersetzung mit dem, was Bibel und Kirche wirklich aussagen, findet in keinster Weise statt.
Sie verstoßen vielmehr gegen eine ihrer Forderungen: die der Religionsfreiheit, in dem Sie versuchen, andere auf üble Weise zu beeinflussen - mit propagandistischen Forderungen und "Beweisen", die keine sind.
Kommentar:
Die Auseinandersetzung mit den Sachaussagen der Bibel ist ausschließlich das Problem von Christen! Ich als Außenstehender habe nur deren Interpretationen zur Kenntnis zu nehmen.
Daß es von Kirchenfunktionären viele schöne Sonntagsreden gibt, ist klar. Es kommt aber nicht darauf an, WAS die Kirche SAGT, sondern WIE sie HANDELT:
Diese Tatsachen lassen sich nun einmal nicht wegdiskutieren:
Zwangsmitgliedschaft durch Taufe von frühester Kindheit an
Staatliche Kirchenfinanzierung, ie Kirche gibt weniger als 10 % ihrer Einnahmen für soziale Zwecke aus
Die Kirche hat 2000 Jahre lang Menschen versklavt, Kriege geführt und Völkermorde begangen. Man hat seitens der Kirche noch nie auch nur ein Wort des Bedauerns - geschweige denn Wiedergutmachung - gehört, während sich auf der anderen Seite viele Neonazis durch Ignoranz (Ausschwitzlüge) vom Dritten Reich distanziert haben - immerhin.
...und nun zum Thema "Beeinflussung" von Menschen:
Wenn das Glockengeläut, der Religionsunterricht, christliche Medien usw. verboten wären, dann wären meine Websites in der Tat überflüssig.
Aber wir wollen GAR NICHTS verbieten, deshalb dürfen auch Sie hier Ihre Kiritk anbringen. Denn jeder Mensch soll sich frei entscheiden, und immer mehr lernen, es zu können.

von Alfred am 18.01.2005 16:04
Ich selbst bin schon seit 25 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Meine Frau hat nun, da jedes Jahr 276€ "besonderes Kirchgeld" vom FA eingezogen werden, auch endlich die Zeichen der Zeit erkannt.

P.S. Die Web-Seite ist wirklich gut. Weiter so.

von Volker am 31.12.2004 10:40
Die Kirche hat sich im Laufe der Jahrhunderte den Wunsch der Menschen nach einem allmächtigen Wesen, das alles kontrolliert zu Nutze gemacht. Einige "Erlöser" oder wie sie sich auch immer nannten haben sich Schauermärchen zusammen gesponnen und dieses Buch "Bibel" genannt. Nach und nach haben Sie mit oftmals unmenschlichen und grausamen Mitteln dann die Macht an sich gerissen und nach und nach ausgeweitet. Genau das ist meiner Meinung nach der einzige Grund für die Existenz der Institution KIRCHE - MACHT!!
Von dieser Macht ist jedoch zumindest in unseren Gefilden nicht mehr viel übrig geblieben. Eine Existenzberechtigung hat sie sowieso nicht mehr.
Möge jeder für sich entscheiden, ob er an ein höheres "Wesen" glaubt oder nicht (ich für meinen Teil tue das nicht), eine Kirche oder ähnliches braucht eigentlich niemand für diese Entscheidung. Kirchen sind in dieser Hinsicht wie Parteien - Sie wollen einem einreden, sie seien unentbehrlich. In Wahrheit sind es aber Institutionen, wie die Kirche, die Jahrhunderte lang die gesellschaftliche Entwicklung (vor allem die Naturwissenschaften) haben stagnieren lassen. Wie weit könnten wir heute bereits sein, wenn es die Kirche (ich meine nicht den Glauben) nie gegeben hätte?
Auch das Argument der Leistungen im sozialen Bereich sind nur fadenscheinig - die Kirche verpulvert den größten Teil ihrer Einnahmen (Zwangsabgaben! - Wie im Mittelalter) für nicht soziale Dinge. Nur etwa 8% werden für soziale Zwecke aufgewendet. Das können unabhängige Hilfsorganisationen wesentlich besser.

von Antichrist am 23.12.2004 11:22
Christen sind Menschen, die nicht wissen wollen, was sie glauben.
Das Christentum stützt sich hauptsächlich und vor allem auf die Angst. Durch den Teufel hat das Christentum erst seine Perfektion erhalten. Und der Glaube versetzt Berge von Menschen
unter die Erde. Das Christentum wurde in einem Stall geboren und daraus ist es bis heute nicht herausgekommen. Christentum, nein danke!

von Logic aus Gelsenkirchen am 21.12.2004 20:52
Hier werden anscheinend viele Fakten aufgehört. Was mir fehlt sind Quellenangaben.

Warum soll ich etwas glauben, wenn ich nicht weiß woher die Informationen stammen, die mir verdeutlichen sollen das die Kirchen so gemein ist.
Kommentar:
Natürlich kann ich den komplexen Sachverhalt nur in vereinfachter Form darstellen, sonst würde der Rahmen des Möglichen gesprengt.
Detaillierte Hintergrundinfos erhalten Sie z. B. in dem Buch von Carsten Frerck "Finanzen und Vermögen der Kirchen" (siehe auch Literaturempfehlung in pro-kirchenaustritt.de)

von Ingid aus Österreich am 21.10.2004 11:32
Ich finde die Seite pro Kirchenaustritt toll, weil sogar mein Freund ein Problem damit hat, dass ich aus der Kirche austreten will. Ich finde das ist eine persönliche Entscheidung! Meine Gründe sind mit den dargestellten pro Kirchenaustritt Argumenten nahezu ident. Ich bin froh durch diese Seite noch mehr Handfeste Argumente und Zahlen erhalten zu haben. Die Kirche manipuliert auch heute noch die Gesellschaft, denn wenn man kein Kirchenmitglied ist, betrachtet einen die Gesellschaft als gottlos und böse. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Mitgliedschaft in der Kirche nichts mit dem Glauben zu tun hat, sondern dass sie die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit hindert. Ich kenne keinen einzigen jungen Menschen, der obwohl er Kirchenmitglied ist, die ganzen Bibelgeschichten usw glaubt oder sich nur im Entfernteseten an die Verhaltensregeln der Kirche hält. Na, aber hauptsache sie sind dabei, denn sonst kämen sie vielleicht doch in die Hölle..... Kirchenaustritt bedeutet für viele Menschen Atheismus und/oder Teufel. Erklärend muss ich noch ausführen, dass mir die Kirche vermutlich schon in der katholischen Volksschule der Kreuzschwestern unsympathisch wurde. Wegen dem gesellschaftlichen Druck bin ich aber bis heute (ich bin 26 JAhre) nicht ausgetreten. Ich hoffe ich finde noch mehr Gleichgesinnte um jetzt endlich den Mut dazu zu haben.

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