Tonbandgeschichte
(Insgesamt 15 Einträge)
von Georg Ostendorf aus 27793 Wildeshausen am 16.07.2016 18:53
Ich habe vor längerer Zeit eine Telefunken-Bandmaschine mit der Bezeichnung "MAS 55" erstanden. Es handelt sich um eine 1 Zoll-Maschine mit Geschwindigkeiten von 2,4 bis 38 cm Bandgeschwindigkeit mit 8 Spüren. Das Gerät hat einige Studer-Merkmale wie z. B die Bandwaage. Er Aufbau ist provisorisch; es scheint sich u einen Versuchsaufbau zu handeln. Ich kann über diese Maschine nichts finden. Kennst sich jemand vielleicht damit aus? Ich freue mich über jede Rückmeldung.
von Ralf R. Radermacher aus Köln/Liège am 27.03.2014 16:35
Das Problem mit den Ferritköpfen der M15 waren scharfkantige Materialausbrüche am Kopfspalt. Ich habe hier noch ein paar derart geschädigte Köpfe liegen.
von Steffen Eitner am 22.05.2013 09:39
hallo aus dresden! da wir hier lange zeit auf ukw-empfang angewiesen waren, entwickelte sich eine radiomitschnittkultur. das vermute ich zumindest. selbst schnipsel vermitteln einen eindruck der medien. sollten diese schnipsel nicht mal im netz geordnet werden? selbst originalbänder könnten irgendwann "eingebunkert" werden. wäre das nicht ein interessantes projekt?
Kommentar:
Hallo Steffen,
vielen Dank für Deinen Eintrag! Deine Idee kann ich gut nachvollziehen - frage mich aber doch, ob das potentielle Interesse für ein solches Projekt wirklich so groß ist, dass sich der enorme Zeit und auch Kostenaufwand wirklich lohnen würde. Ein weiteres Problem wäre die urheberrechtliche Seite. Einfach so mal irgendwelche Radiomitschnitte online zu stellen, ist meiner Ansicht nach nämlich leider etwas problematisch. Ich werde so ein Projekt also sicherlich nicht auf die Beine stellen. Wenn Du dies aber machen solltest, dann lass es mich gerne zwecks gegenseitiger Verlinkung wissen.
von Charles Widmer aus CH-Dietikon am 13.12.2012 17:10
Liebe Tonbandfans, die besten klassischen Tonbandmaschinen, gut gewartet, können "locker" und absolut objektiv gesehen bedeutend besser klingen als DASH, DAT oder CD. Dann spielt natürlich noch der Bandsättigungseffekt eine Rolle, was ich hier aber ausklammern möchte. z.B. DSD (Direct Stream Digital) ist der normalen CD, DAT usw. derart haushoch überlegen, dass ein (Voraussetzung: beides sauber produziert) Vergleich zwischen den Systemen zu Gunsten der SACD (Super Audio CD) unter objektiven Gesichtspunkten eindeutig ausfällt. Die Frage ist daher auch nicht etwa "analog" oder "digital" sondern eher "wie gut ist das gemacht" usw. Das alles ist keinerlei "Voodoo" oder ähnlich, es ist alles objektiv und wissenschaftlich einwandfrei aufzeigbar, beim Hören sogar fühlbar und vor allem: technisch erklärbar. Es sind einige Parameter wichtig, über die Sie mit einem "aha" staunen würden.... Ich bin ehemaliger Mitarbeiter bei Studer Regensdorf und zur Zeit u.a. Sony Pro ASD. Vielleicht glauben Sie mir ein wenig oder hören sich das einfach an. Trauen Sie ruhig Ihrem Gehör! - Natürlich habe ich auch schon fürchterlichst produzierte SACDs gehört, was der Verbreitung des Systems auch nicht gut getan hat, abgesehen davon, dass im ipod Zeitalter sowas eh nur eine Minderheit interessiert. Schade. Daher befasse ich mich auch damit, wenigstens die CDs so gut wie möglich zu produzieren. Ich freue mich auch über objektive allfällige interaktive Rückfragen und Diskussionen.
Kommentar:
Hallo Charles,
vielen herzlichen Dank für Deinen sehr ausführlichen Kommentar! Komme doch mit in mein STUDER und ReVox Forum! Dort findest Du neben manch ehemaligen Kollegen auch viele Gleichgesinnte die sicherlich für die ein oder andere Diskussion zu haben sind...

http://forum.studerundrevox.de
von Gerhard Kuper aus 22880 Wedel am 06.06.2012 15:51
Kommentar: Das von Ihnen gezeigte "erste Tonbandgerät von 1935" ist mit Sicherheit nicht das erste. Wahrscheinlich ist es das vierte (K4) von 1938-40. (Details in unserem Buch "Zeitschichten" im Polzerverlag, Potsdam, ISBN 3-934535-28-3.)
Gruß G. K.
Kommentar:
Hallo Gerhard,
vielen Dank für den Hinweis!
von Dr. Rainer Decker aus Deggendorf am 16.04.2012 19:01
Interessante und informative Seite, an der man auch lange nach der Hoch-Zeit dieser Technologie noch hängenbleiben kann. Ich habe gerade die gesamte Tonbandgeschichte durchgelesen...
Ich hoffe, die Seiten bleiben trotz der massiven Umwälzungen der Digitaltechnik den Technikern auch in Zukunft erhalten!
von Anonym am 08.07.2010 11:08
Ich finde den Beitrag über die Tongeschichte sehr gelungen, besonders den über Gegenwart und Zukunft.

Eine digitale Aufnahme kann NIEMALS so rund und warm klingen wie eine analoge Aufnahme, das ist technisch unmöglich.
Analoge Technik verfügt über echte Sinuskurven an die die digitale Technik nie herran kommt.

Pro Tools und Co. haben klare vorteile, vorallem weil sie relativ kostengünstig zu erhalten sind, dennoch finde ich das bei der alten Aufnahme Technik das wirkliche können eines Musikers zur Geltung kam.

In Pro Tools kann man viel tricksen und zurecht biegen, das geht mit einem Tonband nicht.

Kommentar:
Der Aussage kann ich nur zustimmen! Danke für Deinen Eintrag!
von Manfred Mros aus Gelsenkirchen am 23.10.2008 22:15
Hallo, eine sehr interessante Seite.Hat spass gemacht darin zu stöbern,Grüße Manfred. Gelsenkirchen den 23.10.2008.
von Tom Skodda aus Berlin am 18.09.2008 01:07
Eine sehr schöne und informative Seite.
Interessant wäre natürlich auch die Entwicklung der (Studio)Magnetbandtechnik im ehemaligen Osten. Saja, Thurow, Tontechnk Berlin und auch das RFZ wären hier zu nennen.
Leider entsteht so der Eindruck, nur Telefunken und Studer hätten sich jemals mit der Magnetbandtechnik befasst. Trotzdem eine gelungene Einführung in das Thema. Glückwunsch !

Grüße, Tom
Kommentar:
Hallo Tom,

vielen Dank erst mal für Deinen Eintrag und das Lob zur Homepage. Es stimmt natürlich - auch im Osten wurde entwickelt - und das sicherlich auch nicht schlecht. Wie Du schon richtig erkannt hast, kommt dieses Thema hier überhaupt nicht vor. Das liegt zum einen daran, dass Telefunken wirklich der "eigentliche" Erfinder war, und zum anderen ging es ja auch nicht darum zu zeigen wer alles mal Tonbandgeräte gebaut hat. Deswegen haben wir uns eben auf Telefunken und STUDER beschränkt. Telefunken als Erfinder der Magnetophone, und STUDER als Entwickler und lange Zeit marktbeherrschender Hersteller. Aber vielleicht kommen wir ja mal irgendwann dazu, dass Angebot zu erweitern. Allerdings braucht es dafür auch einiges an Know-How was mir ehrlich gesagt fehlt...
von Christian, Schnabel aus Berlin am 11.07.2008 14:47
Hallo,

sehr interessante Seite. Ich habe bei mr im Keller eine Spezialversion der M5 (Koffergerät). Sie ist mit einem Stereo-Halbspurkopf augerüsted, der mittels Kabel auf zwei externe Röhrenverstärker führt. Dann geht es mit Groß-Tuchel raus.

Gibt es auch dazu Literatur?

Gruß Christian
Kommentar:
Hallo Christian,

vielen Dank für Deinen Eintrag.
Bitte stelle Deine Frage doch mal im STUDER und ReVox Forum. Den Link dazu findest Du auch auf meiner Seite - oder hier: http://forum.studerundrevox.de

Dort gibt es auch einen Telefunken-Bereich in dem Du Deine Frage stellen kannst.
von Hans-Hellmuth Merg aus Lingen am 17.04.2008 21:03
Auf der Suche nach Infomaterial für meine kleine Technikausstellung zum 50-jährigen Schuljubiläum bin ich auf diese Seite gestoßen. Toll, was man so alles findet und wie schnell die Zeit vergeht. Ob ich mit Hilfe des Materials auch noch herausbekommen kann, warum meine Revox A77 nicht mehr im Wiedergabe-Modus läuft, muss sich noch zeigen. Die Motorachse läuft nicht.
von BRODKA Dr. Sieghart aus münchen am 16.12.2006 19:05
Heutige Verwendung von Analog-Magnetbandgeräten professionell:
der hochwertige Audio-(Demo- und Klassikmusik)CD-hersteller Speer, Label TACET, verwendet schon geraume Zeit eine M5-Telefunken-Röhrenmaschine für seine Master-Aufnahmen, Bruel-Kjaer-Mikes etc.. Man hört an den (meist in Kirchen) gefertigten Aufnahmen, daß Kenner am Werk sind.
(Diese Info aus www.high-end.de , Hifi-Messe Mai München/ MOC-gelände
von Wolfgang Gerlach aus Köln ( am Rhein ) am 01.04.2006 23:38
Ein Vergnügen, in dieser Arbeit(!) u.a. Allgemeinbildung aufzufrischen.
Bin hier nur versehentlich bei der Suche nach einer Reparaturmöglichkeit für meine M 300/302TS gelandet.
( Nostalgie, nichts für den Profi )

Aus 5 wurden 60 Minuten.

Gruß aus Köln
W. Gerlach
Kommentar:
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deinen netten Eintrag! Es freut mich wenn ich Dir Deine Zeit auf meiner Seite so "angenehm" vertreiben konnte... :-)
von Ben aus schleswig-holstein am 09.09.2005 19:22
Hallo zusammen.
Ich habe von meiner Oma den Auftrag bekommen, etwas über das Saba Studiotonbandgerät 600 SH-F herauszufinden. Konnte aber leider noch nicht viel nützliches herausfinden. (Gerät hat mein Opa zu Schallplattenaufnamen gebraucht) Würde mich über Infos und Hiweise sehr freuen.
Bin auch telefonisch erreichbar: 0160/94786348
Danke schon mal im Vorraus.
Kommentar:
Hallo Ben,
leider kann ich Dir zu Geräten der Firma Saba gar nichts sagen da ich mich mit diesen Geräten noch nie ernsthaft auseinander gesetzt habe. Eine gute Adresse könnte aber die folgende Webseite sein:

http://www.bandmaschine.de

Ich hoffe dass ich ein wenig helfen konnte!
von Christoph (Administrator) aus Würzburg am 03.07.2005 05:07
Nachdem das ursprünglich hier installierte Gästebuch vom Anbieter wahrscheinlich wegen zu wenigen Einträgen gelöscht wurde, habe ich jetzt ein neues installiert und freue mich auf viele Einträge damit dieses hier wenigstens erhalten bleibt...

Danke und viel Spaß!

(Insgesamt 15 Einträge)
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